EARTH HOUR 2021 – EINE STUNDE DAS LICHT ABSCHALTEN

Die Earth Hour ist eine weltweite Kampagne des WWF (Screenshot: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Lichtschalter, ein oder aus? Klimaschutz, ja oder nein? Am Samstag, den 27. März werden um 20.30 Uhr für eine Stunde weltweit symbolisch die Lichter ausgeschaltet. Grund dafür ist die Earth Hour, eine Klimaschutzaktion, die der WWF ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele tausend Städte machen mit und hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Auch die Stadt Hattingen ist in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei. Die Lichter an der Stadtmauer, am Bürgerzentrum Holschentor und am Bügeleisenhaus werden für eine Stunde ausgeknipst. Umgesetzt wird das von der AVU Netz, die die Lichter an der Stadtmauer für die Earth Hour ausschaltet.

„Die Earth Hour zeigt, wie sich Menschen gemeinsam auf der ganzen Welt für den Erhalt des Planeten einsetzen und ein Zeichen setzen. Ich würde mich freuen, wenn sich so viele Bürgerinnen und Bürger auch mit einem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen“, betont Svenja Zimmermann, Klimamanagerin der Stadt Hattingen.

Dinner in the Dark, Verstecken spielen mit den Kindern, malen mit Leuchtfarben: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Interessierte können auch in den sozialen Medien, wie Facebook und Instagram digital mitmachen und unter dem Hashtag #LichtAus und #EarthHour die eigenen Erlebnisse teilen.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 15. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 367 im vergangenen Jahr.

Weitere Informationen zu der Aktion gibt es online auf der Seite des WWF.

1 Kommentar zu "EARTH HOUR 2021 – EINE STUNDE DAS LICHT ABSCHALTEN"

  1. T. Richter-Arnoldi | 19. März 2021 um 0:50 |

    Ich persönlich halte von solchen symbolischen Aktionen und gut gemeinten Gesten wenig. Jedenfalls, wenn sie für sich alleine stehen und nicht nachhaltig wirken. Dann bringt es kaum mehr als seinerzeit das Klatschen für Pflegekräfte vor dem Hamsterkauf.
    Wer nicht nur symbolisch, sondern wirksam seinen/ihren Stromverbrauch senken möchte, schaltet vermutlich auch bisher schon für mindestens eine Stunde das Licht aus – täglich. Oder noch besser: das TV-Gerät, den PC und/oder alle leerlaufenden Ladegeräte. Denn solche Geräte haben inzwischen einen höheren Energieverbrauch als viele der handelsüblichen LED- oder Energiesparlampen. Und vom Einsparpotential im Individualverkehr ist dann noch gar nicht die Rede gewesen.
    Trotzdem möchte ich dazu ermutigen, sich an der Aktion zu beteiligen! Denn wenn auch eine Stunde Licht aus vermutlich keine unmittelbare Auswirkung im Sinne von Klimaschutz hat, bringt es doch immerhin eine bewusste Auseinandersetzung mit der Bedrohung unseres Klimas mit sich. Damit bewirkt es hoffentlich bei weiteren Menschen ein Umdenken und Umgewöhnen in Sachen persönlicher Energieverbrauch.

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