DIE KUNST DER GLEICHEN BEZAHLUNG

Geld (Symbolbild: RuhrkanalNEWS)

Hattingen– „Gleiche Bezahlung jetzt!“, fordert Hattingens Gleichstellungsbeauftragte Katrin Brüninghold. Zum Equal Pay Day, EPD, organisiert sie von 10 bis 12 Uhr am Untermarkt eine Straßenaktion, bei der sie eine „literarische Wäscheleine“ mit Zitaten zur Entgeltungleichheit spannt. Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, ein Wort oder Gedanken zu dem Thema aufzuschreiben und mit aufzuhängen.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Equal Pay Day in Hattingen

Das Motto des diesjährigen EPD ist „Die Kunst der gleichen Bezahlung“. „Um die Kunst der gleichen Bezahlung im Kulturbereich und gesamtgesellschaftlich umzusetzen, müssen diese ungerechten Strukturen abgebaut werden. Einen ersten Anfang können wir alle machen, indem wir Kunst von Frauen konsumieren und sichtbar machen“, so Katrin Brüninghold und ruft auf: “Setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass die ungleiche Bezahlung von gleicher und gleichwertiger Arbeit in Kunst, Kultur und der gesamten Gesellschaft bald Geschichte wird.“

Strukturellen Ursachen führen in Kunst und Kultur zu einem eklatanten Gender Pay Gap, das noch höher ist, als der gesamtgesellschaftliche Durchschnitt. Über als Branchen verteilt bekommen laut statistischem Bundesamt Frauen im Schnitt 18 Prozent weniger Lohn als Männer.

Rechnet man den Wert in Tage um, arbeiten Frauen insgesamt 66 Tage umsonst. Der Equal Pay Day  findet deshalb am 7. März 2023 statt. Bis dahin haben die Frauen laut Statistik noch nichts verdient.