NEUE BERATUNGSSTELLE SOLL INTEGRATION ERLEICHTERN

Claudia Schmerler (rechts) ist die neue Case-Managerin der Stadt Hattingen, Christine Freynik ist Dezernentin der Koordinierungsstelle Flüchtlingsangelegenheiten und Integration (Foto: Stadt Hattingen)

Hattingen- Zahlreiche Behördengänge koordinieren, sich in der neuen Heimat kulturell zurechtfinden oder auch die Anmeldung für den Sprachkurs meistern: Das sind nur einige Bereiche, die Menschen mit Einwanderungsgeschichte, insbesondere Neuzugewanderte zunächst vor große Herausforderungen stellen. Hier kommt Claudia Schmerler ins Spiel. Sie ist die neue Case-Managerin (Fallmanagerin) der Stadt Hattingen und soll durch individuelle und abgestimmte Beratung das Ankommen für die neuen Bürgerinnen und Bürger in Hattingen erleichtern und in Sachen Integration die Weichen stellen.

Gefördert wird die lntegrationsarbeit vor Ort durch das Landesprogramm „Kommunales Integrationsmanagement (KIM), das kreisweit umgesetzt wird. Die Gesamtkoordination liegt im Kommunalen Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises. Um Integrationsarbeit auf kommunaler und lokaler Ebene besser umsetzen zu können, steht Claudia Schmerler mit den Koordinatorinnen des Programms im engen Austausch. Die Diplomsozialarbeiterin arbeitet bereits seit 2004 bei der Stadt Hattingen und konnte im Allgemeinen Sozialen Dienst Familien, Kindern und Jugendlichen bei Problemen unterstützend zur Seite stehen. Seit Mai diesen Jahres liegt ihr Schwerpunkt nun bei den Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund. „Mir ist besonders wichtig, den Menschen mit Respekt und Wertschätzung entgegenzutreten. Jeder soll das Gefühl haben, willkommen zu sein und dazuzugehören. Ich selbst sehe mich mit meiner Beratungsstelle als Vermittlerin und möchte individuell auf die Menschen und Ihre Probleme eingehen. Dabei ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt, denn jeder hat seine individuelle Geschichte“, betont Claudia Schmerler.

Ziel des Landesprogramms „Kommunales Integrationsmanagement“ ist eine schnellere und nachhaltigere Integration von Neuzugewanderten. Dazu werden alle Lebensbereiche und Institutionen zielgerichtet in den Integrationsprozess einbezogen. Aspekte wie Spracherwerb, schulische Förderung, Arbeit und Qualifizierung, Wohnen und Gesundheit werden mit Unterstützung von Claudia Schmerler gemeinsam angegangen.

Für Interessierte bietet Claudia Schmerler eine Sprechstunde nach vorheriger Vereinbarung immer montags, dienstags und freitags im Bürgerzentrum Holschentor an. Fragen und Terminvereinbarungen können entweder telefonisch unter (02324) 204 3152 oder per Mail erfolgen.

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