Bundespräsident verleiht Verdienstorden während der „Ortszeit Hattingen“

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler)
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Hattingen – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet am 24. September 2026 um 13 Uhr im LWL-Museum Henrichshütte fünf Frauen und sechs Männer aus Hattingen und weiteren Regionen Nordrhein-Westfalens mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Die Geehrten engagieren sich in vielfältiger Weise: Sie fördern Kinder und Jugendliche in Deutschland und der Welt, unterstützen ältere oder erkrankte Menschen, engagieren sich für den Dialog der Religionen, für Kultur und Erinnerung oder waren in der Landes- und Kommunalpolitik aktiv.

Die Ordensverleihung findet im Rahmen der „Ortszeit Hattingen“ statt – der 20. und letzten Reise des Bundespräsidenten in der Reihe „Ortszeit Deutschland“. Vom 22. bis 24. September verlegt Steinmeier dabei seinen Amtssitz für drei Tage nach Hattingen, um mit den Menschen vor Ort in einen direkten Austausch zu treten. Ein besonderes Anliegen ist es ihm dabei, Personen zu ehren, die sich seit Langem in herausragender Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Auch aus Hattingen und Sprockhövel werden Geehrte ausgezeichnet, unter anderem:

Brigitte Altenhein, Sprockhövel

Brigitte Altenhein ist Gründungsmitglied der Grünen in Sprockhövel und gehörte von 1984 bis 2022 dem dortigen Stadtrat an. In dieser Zeit setzte sie sich besonders für Umwelt- und Naturschutz sowie für Gleichberechtigung ein. Neben ihrer politischen Arbeit engagiert sie sich als Mitglied des Gründungskomitees des Fördervereins LeseZeichen! der Stadtbibliothek Sprockhövel für den Lesenachwuchs. In Kooperation mit örtlichen Banken realisiert der Verein unter anderem Buchgeschenke für Erstklässler und trägt so dazu bei, die Leselust zu wecken und die Lesekompetenz bereits im Grundschulalter zu stärken. In Würdigung ihres kommunalpolitischen Lebenswerks verlieh ihr der Rat der Stadt Sprockhövel 2022 den Ehrentitel der Stadtältesten.

Beatrix und Johannes Küpperfahrenberg, Hattingen

Beatrix und Johannes Küpperfahrenberg sind seit vielen Jahren in der Leitung der Afrika-Hilfe-Stiftung aktiv. Deren Projekte richten sich vor allem an besonders vulnerable Personengruppen in Ruanda: verwaiste Kinder, Kinder mit Behinderungen, junge Menschen ohne familiären Rückhalt, Kriegsversehrte, alleinstehende alte Menschen und Familien in äußerster Armut. Die Eheleute halten Kontakt zu den Partnerinnen und Partnern vor Ort, greifen Unterstützungsbitten auf, begleiten die Weiterentwicklung von Projekten und sorgen dafür, dass Hilfe konkret, verlässlich und nachhaltig ankommt. Besonders prägend ist das Projekt der Kinderfamilien. Es führt verwaiste Kinder zu familienähnlichen Gemeinschaften zusammen und unterstützt Schulbesuch sowie Ausbildung. Der große persönliche Einsatz von Beatrix und Johannes Küpperfahrenberg in Ruanda trägt dazu bei, die Entwicklung des Landes zu stärken und das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland als verlässlichen Partner zu steigern.

Robert Laube, Hattingen

Robert Laube leitet seit 28 Jahren das LWL-Museum Henrichshütte für Industriekultur. Unter seiner Führung entwickelte sich die Henrichshütte nicht nur zu einem historischen Denkmal, sondern auch zu einem lebendigen Ort des gesellschaftlichen Dialogs und zu einer beliebten Kulisse für Film- und TV-Produktionen. Darüber hinaus engagiert sich Robert Laube kommunalpolitisch bei den Grünen in Hattingen mit den besonderen Schwerpunkten Bürgerbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung und Klimaschutz. Abseits von Beruf und Politik war er beim TuS Blankenstein als Jugendfußballtrainer aktiv und bekleidete das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Mit seinem vielfältigen Engagement, getragen vom Ziel eines respektvollen Miteinanders, trägt Robert Laube wesentlich zur positiven Entwicklung der Stadt Hattingen und der Region bei.

Johannes Tüller, Hattingen

Johannes Tüller engagiert sich seit mehr als 60 Jahren für die Feuerwehr in Hattingen. In besonderer Weise setzte er sich für die Förderung der Jugendarbeit der drei Jugendfeuerwehrgruppen Hattingens ein und half beim Aufbau der Jugendfeuerwehr Hattingen-West, die mittlerweile auf mehr als 50 Jahre des Bestehens zurückschauen kann. Daneben war Johannes Tüller als langjähriger Oberschiedsrichter beim Leistungsnachweis der Feuerwehren sowie in verschiedenen Arbeitskreisen der örtlichen Feuerwehren tätig. Auch abseits der Feuerwehr engagiert sich Johannes Tüller seit vielen Jahren für die Stadt Hattingen, zum Beispiel als Stadtverordneter, als Schiedsmann und als Schöffe beim Amtsgericht Hattingen.

Mit Brigitte Altenhein aus Sprockhövel sowie Beatrix und Johannes Küpperfahrenberg, Robert Laube und Johannes Tüller aus Hattingen werden damit insgesamt vier Verdienstorden an Persönlichkeiten aus der Region vergeben – ergänzt um weitere Geehrte aus Bochum, Nettetal, Oberhausen und Eschweiler.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

Kommentar hinterlassen zu "Bundespräsident verleiht Verdienstorden während der „Ortszeit Hattingen“"

Vielen Dank für die Registrierung bei ruhrkanalNEWS . Der erste Kommentar auf unserer Seite muss freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis. Das ruhrkanalNEWS-Team