Arbeitsleben und Hüttenkampf

LWL-Museum Henrichshütte (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Am Donnerstag, 1. Mai 2026, lädt das LWL-Museum Henrichshütte in Hattingen anlässlich des „Tags der Arbeit“ zu einem besonderen Besuch ein. Das Museum ist geöffnet und bietet seinen Gästen zwei thematisch unterschiedliche Führungen rund um die Geschichte von Eisen, Stahl und Arbeitsleben auf der traditionsreichen Hütte.

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Den Auftakt macht um 11.30 Uhr eine offene Führung unter dem Titel „Eisen und Stahl“. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die industrielle Produktion sowie die technischen Abläufe der ehemaligen Henrichshütte. Die Führung vermittelt anschaulich, wie aus Erz und Kohle der Werkstoff entstand, der die Region über Jahrzehnte geprägt hat.

Am Nachmittag um 15 Uhr folgt eine zweite offene Führung mit einem besonderen Schwerpunkt: Im Mittelpunkt stehen das Arbeitsleben auf der Hütte sowie der sogenannte „Hüttenkampf“. Thematisiert werden die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, der Zusammenhalt der Belegschaft und die Auseinandersetzungen um den Erhalt des Standorts – ein bedeutendes Kapitel der regionalen Industrie- und Sozialgeschichte.

Das ehemalige Hüttengelände ist heute ein Standort mit Perspektive (Luftbild Henrichshütte 1955 LWL)

Der Besuch am Tag der Arbeit bietet somit nicht nur einen Blick auf Technik und Produktion, sondern auch auf die Menschen, die die Henrichshütte geprägt haben. Gerade am 1. Mai wird die Verbindung von industrieller Entwicklung und Arbeitnehmergeschichte besonders greifbar.

Die Teilnahme an den Führungen kostet jeweils 2 Euro zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsort ist das LWL-Museum Henrichshütte, Werksstraße, Hattingen.

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