ZWEI WEITERE TODESFÄLLE – MEHR IMPFTERMINE

Corona-Virus (Grafik: US Centers for Disease Control and Prevention)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 21.233 bestätigte Corona-Fälle (Stand: Dienstag, 28. Dezember). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 29 gestiegen.

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1.454 Kreisbewohner sind aktuell infiziert, bei 45 von ihnen liegt entweder ein Nachweis auf die Omikron-Variante durch eine Ganzgenomsequenzierung vor oder es besteht ein hochgradiger Verdacht nach einem variantenspezifischen PCR-Test. Diese PCR-Tests weisen eine Sicherheit von über 90 Prozent auf. Da sie zudem schnell ausgewertet werden können, entscheidet das Gesundheitsamt bei Quarantänemaßnahmen auf ihrer Basis.

Ganzgenomsequenzierungen dienen hauptsächlich der epidemiologischen Forschung, die Laborkapazitäten für die langwierigen Auswertungen sind begrenzt. Da die Ergebnisse der variantenspezifischen PCR-Tests für das Gesundheitsamt ausschlaggebend sind, wird in der Berichterstattung zukünftig auf eine Unterscheidung zwischen bestätigten Omikron-Fällen und hochgradigen Verdachtsfällen verzichtet.

Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, bei 115,7 (Vortag 122,2).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 21 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung, 4 Personen werden intensivmedizinisch betreut, 2 beatmet.

Das Land setzt bei seiner Lagebeurteilung neben der Sieben-Tage-Inzidenz auf zwei weitere Indikatoren. Dies sind die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Diese Werte werden nur landesweit erhoben.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der neuen Krankenhauseinweisungen von Corona-Patienten in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt in Nordrhein-Westfalen bei 2,70 (Vortag 2,53). Landesweit sind 12,74 Prozent aller betreibbaren Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.

Die aktuell 1.454 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (55/mit Bestätigung oder Verdacht auf die Omikron-Variante 0), Ennepetal (160/2), Gevelsberg (139/1), Hattingen (215/1), Herdecke (93/2), Schwelm (172/0), Sprockhövel (79/4), Wetter (148/23) und Witten (393/12). 19.364 Menschen gelten als genesen.

Nach Altersgruppen verteilen sich die aktuell Infizierten wie folgt: bis 12 Jahre (394), 12 bis 17 Jahre (111), 18 bis 25 Jahre (116), 26 bis 35 Jahre (184), 36 bis 49 Jahre (298), 50 bis 65 Jahre (230), 66 bis 80 Jahre (78) und älter als 80 Jahre (43).

Die 19.364 Gesundeten kommen aus Breckerfeld (547), Ennepetal (1.937), Gevelsberg (1.980), Hattingen (3.155), Herdecke (1.207), Schwelm (2.040), Sprockhövel (1.243), Wetter (1.509) und Witten (5.746).

Die Zahl der Todesfälle durch Corona ist im Ennepe-Ruhr-Kreis um 2 auf 415 gestiegen. Verstorben sind ein 85-jähriger Mann aus Breckerfeld und ein 72-jähriger Mann aus Schwelm. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn setzt sich wie folgt zusammen: Breckerfeld (11), Ennepetal (27), Gevelsberg (30), Hattingen (79), Herdecke (43), Schwelm (48), Sprockhövel (24), Wetter (15) und Witten (138). 

In der Senioreneinrichtung Evangelisches Feierabendhaus Schwelm ist es zu einem Ausbruchsgeschehen gekommen. Bei 2 Beschäftigten besteht der hochgradige Verdacht auf die Omikron-Variante, von 6 weiteren Personen aus der Belegschaft und 10 Senioren liegen positive Schnelltests vor. Am Mittwoch führt das Gesundheitsamt eine Einrichtungsdiagnostik durch.

Liste der betroffenen Einrichtungen

Schulen

Aufgrund der Weihnachtsferien entfällt die Liste mit den betroffenen Schulen.

Kindertagesstätten

Breckerfeld
Kindertagesstätte Lummerland

Witten
Kita an der Bachschule

Pflegeheime / Service-Wohnen

Schwelm
Evangelisches Feierabendhaus

Witten
AWO Seniorenzentrum Kreisstraße

Krankenhäuser

Wetter
Orthopädische Kliniken Volmarstein

Einrichtungen der Jugendhilfe

Ennepetal
Stiftung Loher Nocken, Wohngruppe Fuchsbau

Mobile und stationäre Impfangebote

Die Kreisverwaltung hat die Öffnungszeiten der stationären Impfstellen ausgeweitet. Der Standort Ennepetal ist montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr geöffnet, die Impfstellen in den kreisangehörigen Städten machen jeweils einmal wöchentlich von 9 bis 19 Uhr Impfangebote.

Zwischen den Feiertagen kommt es zu folgenden Abweichungen: Am 29. Dezember hat die Impfstelle in Ennepetal von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Am 31. Dezember hat die Impfstelle in Ennepetal von 9 bis 13 Uhr geöffnet, der Standort in Herdecke ist an diesem Freitag geschlossen. Am 1. Januar bleiben alle kommunalen Impfstellen geschlossen.

Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren gilt Terminpflicht, Personen ab 12 Jahren können die Impfstellen ohne Termin besuchen.

Der Impfstoff von BioNTech ist als Booster-Impfung für Mensch ab 18 Jahren zugelassen, Spikevax von der Firma Moderna für alle ab 30 Jahren. Wer jünger als 18 ist, kann derzeit keine Auffrischungsimpfung erhalten.

Am Montag hat das Impfteam des Ennepe-Ruhr-Kreises insgesamt 1.077 Impfungen verabreicht. Rund 23 Prozent der Impflinge waren jünger als 18 Jahre. 206 Dosen gingen an Kinder zwischen 5 und 11 Jahren, 46 an 12 bis 18-Jährige.

679 der 1.077 Impfungen wurden an der stationären Impfstelle in Ennepetal verabreicht (142 Erstimpfungen / 74 Zeitimpfungen / 463 Drittimpfungen).

Im Impfbus in Witten haben sich 246 Bürgerinnen und Bürger ihren Piks gegen das Corona-Virus abgeholt (22 / 37 / 187).

74 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren wurden an der stationären Impfstelle in Witten geimpft, 78 Menschen über 12 Jahren in Gevelsberg (1 / 5 / 72).

(Stand: Dienstag, 28. Dezember)

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