ZIEMLICH BESTE FREUNDE IM RATHAUS

Dirk Glaser (parteilos) und Frank Mielke (SPD) arbeiten weiterhin vertrauensvoll zusammen (Foto: Strohdiek)

Hattingen- Es ist ein ungewöhnlicher Vorgang und der zurückliegenden Wahl geschuldet. Noch vor der konstituierenden Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung laden Bürgermeister Dirk Glaser (parteilos) und Kämmerer Frank Mielke (SPD) zu einer gemeinsamen Pressekonferenz.

„Wir wollen klarstellen, dass das was ich direkt nach der Wahl schon sagte, auch weiterhin gültig ist: Frank Mielke und ich arbeiten nach wie vor vertrauensvoll zusammen“, eröffnet der Bürgermeister das Gespräch. Beide machen anschließend deutlich, dass sie Profis sind und entsprechend miteinander umgehen.

Es wird aber auch deutlich, dass beiden die Schlussphase des Wahlkampfs, als sich der Ton der jeweiligen Unterstützer deutlich verschärfte, nahegegangen ist. Glaser und Mielke führten nach dem entscheidenden Urnengang mehrere Gespräche und haben diese Äußerungen als normales Wahlkampfgetöse abgehakt. Beide freuen sich über viele neue, junge Mitglieder, die für andere Sicht- und Herangehensweisen sorgen können. „Ich habe mir eine Übersicht der neuen Ratsmitglieder ausgedruckt, es sind tatsächlich einige wenige dabei, die ich bisher noch nicht persönlich kenne“, gibt der Bürgermeister freimütig zu. Ein Kennenlernen mit Maske wird sicher schwieriger, als zu normalen Zeiten.

Homeoffice wegen Corona war gut vorbereitet

„Der Alltag ist ist schon ohne Corona herausfordernd genug, wir können es uns im Sinne der Stadt nicht leisten, jetzt mit Nickeligkeiten die Arbeit zu verzögern“, so Mielke. Demnach ist auch nicht geplant, die Zuständigkeiten der Dezernate zu verändern. Die Stadt profitiert zur Zeit auch von der frühzeitigen, „schon deutlich vor Corona“, in die Wege geleiteten Einrichtung digitaler Arbeitsplätze. Als die Verwaltungsmitarbeiter ins Homeoffice geschickt wurden, musste „nur“ auf die bereits vorhandene Infrastruktur aufgesetzt werden.

Für das kommende Jahr ist eine Klausurtagung des Verwaltungsvorstands geplant, falls die Pandemie es dann wieder zulässt. Denn trotz regelmäßiger Videokonferenzen stellen die Mitarbeitenden fest, dass der Kontakt nicht so gut ist und Absprachen schwieriger sind, wenn sie räumlich getrennt sind. Frank Mielke und Dirk Glaser gehen, unabhängig von diesen Schwierigkeiten, davon aus, dass sie wieder so eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten wie zu Beginn der ersten Amtszeit.

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