Von Containerbrand bis ungewöhnlichen Hilfeleistungen

Feuerwehreinsatz am Wochenende (Foto: Feuerwehr Hattingen)
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Hattingen – Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter der Feuerwehr Hattingen: Am Freitag und Samstag (22. / 23. Mai 2026) mussten die Einsatzkräfte zu einer Reihe teils ungewöhnlicher Einsätze ausrücken. Neben einem Containerbrand standen technische Hilfeleistungen, Unterstützung für den Rettungsdienst sowie mehrere kuriose Alarmierungen auf dem Programm.

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Am Freitagabend wurde die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs zur Werkstraße unterhalb des städtischen Verwaltungsgebäudes alarmiert. Dort war ein Altpapiercontainer in Brand geraten. Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen zunächst mit einem C-Rohr. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde der verbliebene Inhalt anschließend mit Löschschaum abgedeckt.

Feuerwehr Hattingen im Dauereinsatz

Am Samstag folgte eine technische Hilfeleistung besonderen Umfangs auf einer Motorradcrossstrecke. Ein siebenjähriger Junge hatte sich einen Finger im vorderen Radbereich eines Motorrads eingeklemmt. Die Feuerwehr demontierte Reifen und angrenzende Bauteile und konnte den Finger des Kindes aus der Zwangslage befreien. Während des Einsatzes wurde der Junge durch Rettungsdienst, Notarzt sowie Begleitpersonen betreut und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Feuerwehreinsätze am Wochenende (Fotos: Feuerwehr Hattingen)

Eine eher ungewöhnliche Situation ergab sich auf dem Gelände eines Wertstoffhofs. Dort war ein Ehepaar nach Betriebsschluss aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug eingeschlossen worden. Die Feuerwehr konnte eine verantwortliche Person des Betreiberunternehmens erreichen, die schließlich das Tor öffnete und dem Paar die Heimfahrt ermöglichte.

Parallel dazu lief ein aufwendiger Einsatz unterhalb der Isenburg. Ein Radfahrer war in unwegsamem Gelände gestürzt und hatte sich verletzt. Neben der hauptamtlichen Wachabteilung wurden auch ein Rettungshubschrauber, die Motorradstaffel des Ennepe-Ruhr-Kreises sowie der Löschzug Niederwenigern zur möglichen Landeplatzsicherung alarmiert. Zusätzlich unterstützte ein geländegängiges ATV („All Terrain Vehicle“, besonders geländegängiges Einsatzfahrzeug („All Terrain Vehicle“), in Form eines Quads mit Allradantrieb) der Feuerwehr Essen-Burgaltendorf den Einsatz. Mit dessen Hilfe konnte der Verletzte schließlich zum Rettungswagen transportiert und in eine Klinik gebracht werden. Die weiteren alarmierten Kräfte mussten nicht mehr eingesetzt werden.

Am Samstagabend wurde die Feuerwehr schließlich zu einer weiteren ungewöhnlichen Lage gerufen: Gemeldet worden war eine Person, die nach einem Sturz in ihrem Rollator eingeklemmt sei. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass keine technische Hilfe erforderlich war – die Person konnte mit Unterstützung eigenständig aufstehen.

Kurz darauf löste zudem der eCall eines Fahrzeugs auf der Rauendahlstraße aus. Ein PKW hatte mehrere geparkte Autos beschädigt, wodurch bei einem der Fahrzeuge das automatische Notrufsystem aktiviert wurde. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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