UNATTRAKTIV, ABER SINNVOLL – BÜRGERSCHALTER GEÖFFNET

Unfreundliches Erscheinungsbild und eine "unattraktive" Umsetzung. Das Fenster zum Bürgeramt (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Aufgrund der Schließung des Bürgerbüros wurde für dringend zu bearbeitende Fälle ein Bürgerschalter eingerichtet. Dieser befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes des Bürgerbüros in der Bahnhofstraße 48. Dort können täglich von 8.30 bis 12 Uhr ohne Ziehen einer Wartemarke verschiedene Dienstleistungen über das Fenster gegen Barzahlung erledigt werden.

Diese Dienstleistungen werden ausschließlich angeboten:

– Ummeldungen innerhalb Hattingens

– Abholung von Reisepässen und Personalausweisen

– Abholung von elektronischen Aufenthaltstiteln

– Meldebescheinigungen 

– Lebensbescheinigungen

– Bewohnerparkausweise für Privatpersonen

– Führungszeugnisse

Anmeldungen und Beantragungen von neuen Personalausweisen und Reisepässen sind hiervon ausgenommen. Unterlagen für Sterbefallbeurkundungen können Bestattungsunternehmen am Hintereingang C des Bürgerbüros zwischen 8 und 11 Uhr abgeben und am nächsten Werktag wieder abholen Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros sind auch weiterhin unter der Telefonnummer (02324) 204 4105 erreichbar.

Hier gehts zum Bürgeramt (Foto: RuhrkanalNEWS)

Kommentar zum Bürgerschalter:

Leider blieb bei der Umsetzung die Kreativität der Entscheider auf der Strecke. Im Hinterhof, schlecht zu finden und äusserst „unattraktiv“, setzte die Verwaltung die eigentlich gute Idee zwar um, doch Kunden des Bürgerbüros kommen sich dabei vor, wie bei einem konspirativen Treffen auf einem Parkplatz. Da sollte schnellstens nachgebessert werden. Denn die Idee ist gut, nur leider hapert es an einer kundenfreundlichen Umsetzung. Liebe Stadt Hattingen – Service geht anders.

Apropos Freundlichkeit: Das vermissten auch einige Besucher die aber namentlich nicht genannt werden wollten.

2 Kommentare zu "UNATTRAKTIV, ABER SINNVOLL – BÜRGERSCHALTER GEÖFFNET"

  1. Meckern kann jeder, ich zumindest bin froh darüber dass ich in Zeiten wo andere Städte
    komplett dicht gemacht haben meinen Ausweis abholen konnte. Und unfreundlich war da keine,
    im Gegenteil, vielleicht liegt es ja daran dass man unter einer Op-Maske kein Lächeln
    erkennen kann? Rummeckern und schlechtmachen kann jeder, vielleicht sollte sich der Artikelschreiber mal bei der Kälte in Fenster stellen…

  2. Ich denke, die „äußerst unattraktive Umsetzung“ war die einzig mögliche. Die Verwaltungsgebäude aller Städte sind geschlossen, um die Mitarbeiter zu schützen. In Hattingen wird ein Service für Notfälle eingerichtet, finde ich super. Aber wo soll denn plötzlich ein attraktiverer Schalter her? Service geht anders? Verbesserungsvorschläge statt Schlechtmachen wären klasse gewesen. Apropos Freundlichkeit: Besonders die Menschen sind unzufrieden, die nicht das bekommen, was sie haben wollen. Es werden nunmal nur bestimmte Dienstleistungen angeboten, da können die Mitarbeiter nichts zu. Außerdem sollte auch einmal darüber nachgedacht werden, dass es hier auch um Menschen geht, die die gleichen Ängste und Sorgen haben, wie wir alle in dieser angespannten Lage. Daher finde ich die Berichterstattung ganz schön unfair.

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