Hattingen – Rund zweieinhalb Wochen nach einem brutalen Axt-Angriff in Hattingen (RuhrkanalNEWS berichtete) ist das Opfer seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 61-jährige Mann verstarb in einer Spezialklinik, wie die Polizei Hagen und die Staatsanwaltschaft Essen gemeinsam mitteilten. Die Ermittlungen richten sich weiterhin gegen den 54 Jahre alten Bruder des Getöteten, der nach wie vor in Untersuchungshaft sitzt.
Aus Körperverletzung wird Tötungsdelikt
Mit dem Tod des Opfers haben die Ermittlungen eine neue Dimension erreicht: Aus dem Verfahren wegen versuchten Tötungsdelikts wird nun ein Tötungsdelikt. Der dringend tatverdächtige Bruder war bereits Ende August von Spezialkräften der Polizei festgenommen worden. Zunächst war in ersten Meldungen lediglich von einem Nachbarn des Opfers die Rede gewesen – erst später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um den leiblichen Bruder des Angegriffenen handelt.
Axt als Tatwaffe
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der 54-Jährige eine Axt als Tatwaffe eingesetzt haben. Das 61 Jahre alte Opfer war damals mit lebensgefährlichen Verletzungen auf dem Grundstück seines eigenen Wohnhauses in Hattingen aufgefunden worden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten umgehend in eine Spezialklinik, wo die Mediziner wochenlang um sein Leben kämpften – letztlich vergeblich.
Motiv weiter unklar
Zur Motivlage machen Polizei und Staatsanwaltschaft auch weiterhin keine Angaben. Warum es zwischen den beiden Brüdern zu der tödlichen Auseinandersetzung kam, ist damit weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der 54-Jährige bleibt in Untersuchungshaft.


























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