Minister Reul mahnt zu friedlichem Jahreswechsel 2025/2026

An mehreren Stellen der Stadt ist Feuerwerk zu Silvester verboten (Archivfoto: RuhrkanalNEWS)

Ennepe-Ruhr-Kreis – Polizei und Rettungsdienste hoffen auf einen friedlichen Jahreswechsel, sind jedoch auch für den bevorstehenden Jahreswechsel 2025/2026 bestens vorbereitet, so das NRW-Innenministerium, die Kreispolizeibehörde in Ennepetal und die örtlichen Rettungswachen.

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Feiern, Feuerwerk und volle Straßen: Die Silvesternacht ist jedes Jahr eine große Herausforderung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Brände, Unfälle, medizinische Notfälle sowie Einsätze im Zusammenhang mit Alkohol und Pyrotechnik sorgen für ein hohes Einsatzaufkommen. Auch Angriffe auf Einsatzkräfte gehörten in den vergangenen Jahren leider zum Jahreswechsel dazu.

Silvester ist kein Freibrief für Gewalt und Zerstörungswut

Innenminister Herbert Reul (CDU): „Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen sicher und voller Vorfreude ins neue Jahr kommen. Silvester ist aber kein Freibrief für Gewalt und Zerstörungswut. Wer randaliert oder Einsatzkräfte angreift, den ziehen wir aus dem Verkehr. Die meisten gehen verantwortungsvoll mit Feuerwerk um. Aber wo Pyrotechnik zur Gefahr wird, greifen wir konsequent ein. Halten Sie sich an die Spielregeln, lassen Sie alles bleiben, was gefährlich ist und Leute verletzen kann. Ich wünsche allen, ganz besonders den Einsatzkräften, einen sicheren und friedlichen Jahreswechsel.“

Die Polizei ist für Silvester gut vorbereitet

Aufgrund der Erfahrungen aus vergangenen Silvesternächten trifft die Polizei Nordrhein-Westfalen besondere Vorkehrungen für den bevorstehenden Jahreswechsel. Landesweit werden rund 7.600 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein (Vorjahr: ca. 7.400), um für einen sicheren Jahreswechsel zu sorgen. Das Innenministerium hat die 47 Kreispolizeibehörden per Erlass besonders sensibilisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Eigensicherung der Einsatzkräfte sowie der erhöhten Gefährdungslage durch politisch motivierte Kriminalität.

„Auch die Kreispolizeibehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises wird mit einer personellen Verstärkung Silvester präsent sein“, sagte Polizei-Pressesprecherin Jennifer Boeke. Die Pressesprecherin erinnert daran und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, in der Silvesternacht den Verkehr nicht zu behindern und beim Zünden und Abbrennen der Feuerwehrskörper entsprechende Umsicht walten zu lassen. „Sollte sich jemand bedroht fühlen, so sollte sofort der Notruf 110 gewählt werden“, so Jennifer Boeke.

Viele Bereitschaftspolizisten stehen zusätzlich bereit, die örtlichen Polizeibehörden bei Bedarf kurzfristig zu unterstützen. Darüber hinaus wird die Polizei an besonders frequentierten Feierorten präsent sein. Unterstützt wird die Polizei zudem durch die mobilen Videobeobachtungsanlagen, die in einigen Städten zum Einsatz kommen. Straftaten, insbesondere bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, werden zeitnah und sorgfältig bearbeitet, wobei der Schutz der Opfer stets im Mittelpunkt steht. „Bei Störungen der öffentlichen Sicherheit oder Gewalttaten wird die Polizei entschlossen und konsequent einschreiten“, so das NRW-Innenministerium.

Auch die hiesigen Rettungswachen haben sich für die Silvesternacht gut vorbereitet und die Anzahl der „Einsatzmittel“ mit dem dafür erforderlichen Personal entsprechend erhöht, erfuhr unserer Redaktion auf Nachfrage.

„Böllerverbot“ an einigen Stellen

Außerdem erinnert die Feuerwehr Hattingen daran, dass das Zünden von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen grundsätzlich verboten ist. Danach ist in Hattingen das Abbrennen von Feuerwerken auch in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern in der Hattinger Altstadt sowie im Historischen Ortskern von Hattingen-Blankenstein verboten sowie darüber hinaus in unmittelbarer Nähe von zum Beispiel landwirtschaftlichen Höfen oder Reitanlagen.

Damit die Silvesternacht sicher verläuft, bittet die Feuerwehr Hattingen darum, Vorsicht im Umgang mit Feuerwerkskörpern walten zu lassen und betont:

Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoffe“. Dies sollte jedem klar sein, der diese Produkte erwirbt. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht unbeaufsichtigt mit pyrotechnischen Produkten hantieren und beachten Sie unbedingt die Herstellerhinweise auf der Verpackung.

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1 Kommentar zu "Minister Reul mahnt zu friedlichem Jahreswechsel 2025/2026"

  1. Berlin 24/25. 40% der Verdächtigen waren Ausländer die große Mehrheit der Deutschen hatten einen Hintergrund. Der Elefant wohnt auch beim Reul

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