KRANZNIEDERLEGUNG AM EHRENMAL

Das Foto der 1945 zerstörten Johanniskirche am Krämersdorf stammt aus dem Stadtarchiv Hattingen

Hattingen- In diesem Frühjahr liegt es 75 Jahre zurück, dass bei dem schwersten Bombenangriff des Zweiten Weltkrieges auf die Stadt Hattingen und die Henrichshütte am 14. März 1945 innerhalb von nur 16 Minuten etwa 1.200 Sprengbomben abgeworfen und 144 Menschen getötet wurden. Nur vier Tage später, am 18. März 1945, erfolgte ein erneuter schwerer Luftangriff, bei dem nochmals 30 Menschen ums Leben kamen.

Die 1945 zerstörte Johanniskirche am Krämersdorf (Foto: Stadtarchiv Hattingen)

Der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V.  wird zum Gedenken an die Toten, die Verletzten und die zerstörte Stadt am Samstag, 14. März 2020, um 11 Uhr am Ehrenmal im Krämersdorf einen Kranz niederlegen. Bürgermeister Dirk Glaser und Pfarrer Dr. Udo Polenske werden der Toten gedenken, Stadtarchivar Thomas Weiß zeigt über 20 großformatige Fotos der zerstörten Innenstadt. Als Gast wird zudem Hans-Dieter Pöppe anwesend sein, der in der Nacht vom 14. auf den 15. März 1945 im Hochbunker am Reschop das Licht der Welt erblickte.  
Die Veranstaltung begleiten Christiane Büscher, Peter Siepermann und Ron Busch auf dem Glockenspiel im 1957 wieder aufgebauten Turm der 1945 zerstörten Johanniskirche. Zum Abschluss der Gedenkveranstaltung wird Benedikt Weiß eine Meditation auf dem Hang spielen.

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