Hattingen – Der Dienstagabend (15. September 2026) hielt für die Hattinger Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere Einsätze bereit, die unterschiedlicher kaum hätten sein können.
Zunächst rückte das Hilfeleistungsfahrzeug der hauptamtlichen Wache zum Leinpfad an der Ruhr aus. Dort war eine Kuh gemeldet worden, die sich in einem Weidezaun verfangen haben sollte. Vor Ort stellte sich die Situation etwas anders dar: Das Tier war nicht eingeklemmt, sondern lediglich zwischen zwei Zäunen auf einer kleinen Freifläche eingeschlossen.
Für eine durchaus kuriose Überraschung sorgte die Kuh allerdings selbst: Sie hatte vor Ort ein Kalb zur Welt gebracht. Der zwischenzeitlich ebenfalls alarmierte Besitzer übernahm anschließend beide Tiere und kümmerte sich um die weitere Versorgung. Damit war der tierische Einsatz für die Feuerwehr erfolgreich und vor allem mit einem glücklichen Ausgang beendet.
Noch während dieser Einsatz lief, wurde ein weiterer Alarm ausgelöst. In einem Wohnhaus an der Wermingeroder Straße hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Neben weiteren Kräften der hauptamtlichen Wache wurden die Löschzüge Mitte und Nord alarmiert. Da niemand die Wohnung öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte mit Spezialwerkzeug Zugang. Bei der anschließenden Kontrolle konnten weder Personen noch Anzeichen für ein Schadensereignis festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde daraufhin an die Polizei übergeben.
Gegen 22 Uhr folgte schließlich der dritte Einsatz des Abends. Die automatische Brandmeldeanlage eines Altenheims hatte ausgelöst. Neben den hauptamtlichen Kräften rückte der Löschzug Nord aus.
Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte eine Verrauchung in einem Patientenzimmer fest. Die Bewohnerin war bereits aus dem Zimmer gebracht worden und wurde umgehend durch den Rettungsdienst betreut. Vorsorglich erfolgte im weiteren Einsatzverlauf der Transport in ein umliegendes Krankenhaus.
Im Zimmer selbst hatte ein elektronisches Kleingerät gebrannt. Das Feuer war vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht worden. Die Einsatzkräfte brachten das Gerät ins Freie und kontrollierten es mit einer Wärmebildkamera auf mögliche verbliebene Wärmequellen. Anschließend wurden die betroffenen Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter entraucht und belüftet.
Nach rund 50 Minuten konnte auch dieser Einsatz beendet werden.


























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