HILFEN FÜR UNTERNEHMEN IN SCHIEFLAGE – KAMMER INFORMIERT ÜBER INSOLVENZRECHT

SIHK zu Hagen (Foto: Strohdiek)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Eine aktuelle Umfrage der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) zeigt, dass immer mehr Betriebe aufgrund der Corona-Pandemie Existenzängste haben. Wenn ein Betrieb seinen fälligen Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen kann, ist er zahlungsunfähig. Das ist kein seltener Fall und die Gründe können vielfältig sein. Nicht immer sind es unternehmerische Fehlentscheidungen – wie es sich jetzt die Corona-Krise zeigt. Mal fällt ein wichtiger Auftraggeber aus oder Kredite für Investitionen können in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht mehr bedient werden. Neben der Zahlungsunfähigkeit ist die Überschuldung ein weiterer Insolvenzgrund.

„Auch aufgrund der verschiedenen Förderinstrumente in der Corona-Krise konnten sich viele Unternehmen durch das letzte Jahr retten. Die Insolvenzzahlen im Märkischen Südwestfalen lagen im Krisenjahr 2020 deutlich unterhalb des Vorjahres. Das überrascht nicht, da die Insolvenzantragspflicht im vergangenen Jahr lange ausgesetzt war, wenn sich der Insolvenzgrund aus den Folgen der Corona-Pandemie ergab. Gerade in der aktuellen Zeit ist es demnach umso wichtiger, dass sich Unternehmen mit Insolvenzrisiken beschäftigen. Dazu gehört insbesondere auch die Frage, wie man frühzeitig auf Zahlungsprobleme von Kunden reagieren kann“, erklärt Dr. Fabian Schleithoff, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung bei der SIHK zu Hagen.

Die Aufzeichnung des SIHK-Webinars „Was tun, wenn mein Kunde wackelt“ ist auf der SIHK-Homepage abrufbar. Zudem informiert die SIHK bei grundlegenden Fragen zum Insolvenzrecht mit ihrer Insolvenz-Hotline unter 02331 390-366.

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