Gewitter sorgt für rund 30 Einsätze

Unwetter über Hattingen (UAV-Symbolfoto 2022: Maik-Thiemo Wolters)

Ennepe-Ruhr-Kreis – Eine kleinere, örtlich aber kräftige Gewitterzelle hat am Freitagabend (29. Mai 2026) im Ennepe-Ruhr-Kreis ab 20.15 Uhr für 30 unwetterbedingte Einsätze gesorgt. Die Einsatzschwerpunkte lagen in Witten (15 Einsätze) und Herdecke (12), jeweils ein Einsatz war in Schwelm, Sprockhövel und Wetter/Ruhr notwendig. Die meisten Alarmierungen betrafen Wasser in Senken und Unterführungen, Äste, umgestürzte oder abgeknickte Bäume sowie Wasser auf Fahrbahnen.

In zwei Fällen mussten Personen durch die Feuerwehren gerettet werden. Auf der A 1 kam es zwischen Wuppertal-Nord und der Auffahrt zur A 43 in Fahrtrichtung Bremen zu einem Verkehrsunfall mit einem Pkw. Eine Person wurde leicht verletzt. Der Einsatz wurde durch die Feuerwehr Schwelm abgearbeitet. In Witten versuchte ein Autofahrer auf der Annenstraße eine durchflutete Unterführung zu durchfahren. Sein Fahrzeug blieb im Wasser stecken, die Feuerwehr Witten konnte ihn unverletzt vom Autodach aus seiner Lage befreien.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Gewitterzelle am Altstadtfest über Hattingen (Foto: Holger Grosz)

Aufgrund der Vielzahl zeitgleich eingehender Notrufe wurde das Personal in der Leitstelle unmittelbar durch zwei Hintergrundkräfte aus dem Führungsdienst verstärkt. Mit Blick auf die Ballung der Einsatzstellen in Witten und Herdecke wurden in beiden Städten die Einsatzzentralen der Feuerwehren besetzt. Über das so genannte Unwettermodul der Leitstelle im Schwelmer Kreishaus wurden die unwetterbedingten Einsätze direkt an die örtlichen Einsatzzentralen weitergeleitet und dort den Einsatzkräften zugewiesen.

„Dieses Verfahren stellt sicher, dass auch bei Flächenlagen mit vielen Einsätzen innerhalb kurzer Zeit die vorhandenen Ressourcen schnell und effizient koordiniert werden können“, erläutert Martin Weber, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung und Kreisbrandmeister.

Seine Bilanz nach Abschluss des letzten unwetterbedingten Einsatzes gegen 21.45 Uhr: „Die Lage hat gezeigt, wie schnell aus einer kurzen, örtlich begrenzten Gewitterzelle zahlreiche Einsatzstellen entstehen können. Die Feuerwehren im Kreisgebiet waren darauf vorbereitet und konnten die Einsätze zügig und koordiniert abarbeiten.“

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

Kommentar hinterlassen zu "Gewitter sorgt für rund 30 Einsätze"

Vielen Dank für die Registrierung bei ruhrkanalNEWS . Der erste Kommentar auf unserer Seite muss freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis. Das ruhrkanalNEWS-Team