FÖRDERPROGRAMM „2.000 x 1.000 FÜR DAS ENGAGEMENT“

Es gibt Förderprogramme für das Ehrenamt (Symbolbild: RuhrkanalNEWS)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen im Ennepe-Ruhr-Kreis können in diesem Jahr erstmals vom Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ profitieren. In Zukunft sollen NRW-weit jährlich 2.000 Vorhaben gefördert werden, die das bürgerliche Engagement stärken. Jahr für Jahr wird dabei das Schwerpunktthema wechseln, bei der Premiere lautet es „Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben“.

Als beispielhafte Ideen, die unter dieser Vorgabe den Festbetrag 1.000 Euro erhalten können, nennt das Land Besuchsdienste, Adventsnachmittage für ältere Menschen oder Aktionen für Ortsteile, die vom Hochwasser betroffen sind. Förderfähig sind alle entstandenen Kosten wie beispielsweise Ausgaben für Material oder Öffentlichkeitsarbeit. In einem bestimmten Umfang können zudem Arbeitsstunden geltend gemacht werden

„Die im Kreis ehrenamtlich Engagierten leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Daher ist das Ziel der Landesregierung, genau sie und ihre Organisationen und Initiativen zu unterstützen, ein guter Ansatz“, begrüßt Landrat Olaf Schade (SPD) das Programm.

Grundvoraussetzung für die Förderung, die nicht zurückgezahlt werden muss, sind Projektmindestausgaben von 1.000 Euro. Hierauf nicht angerechnet werden die Kosten, die unabhängig vom Projekt angefallen wären. Dies gilt unter anderem für Büromieten, Kosten für Internetverträge oder Kontoführungsgebühren. Umgesetzt sein muss die Idee bis zum 31. Dezember 2021. Realisiert werden darf sie aber erst, wenn die Förderzusage vorliegt.

„Landesweit stehen rund zwei Millionen Euro zur Verfügung, in den Ennepe-Ruhr-Kreis fließen 39.000 Euro. Ich bin mir sicher: Sie werden abgerufen werden. Die Engagierten zwischen Herdecke und Hattingen, Breckerfeld und Schwelm dürften sich über diesen niederschwelligen Zugang zu einer Förderung freuen“, ist sich Rahsan Ina Backoff aus der Kreisverwaltung sicher.

Kern des einfach gehaltenen Antragsverfahrens ist eine kurze Projektbeschreibung inklusive einer Aufstellung der voraussichtlich förderfähigen Ausgaben. Alle erforderlichen Dokumente sind ab dem 1. Oktober 2021 auf der Internetseite des Projekts zu finden. Einsendeschluss ist der 1. November 2021.

Ansprechpartnerin für Rückfragen von Organisationen und Initiativen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist Rahsan Ina Backoff. Sie ist per E-Mail erreichbar. Im Schwelmer Kreishaus wird auch über die Bewilligung der Anträge entschieden, die Bearbeitung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs.

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