Sprockhövel – Am heutigen Samstag, 21. Februar 2026, gab es kein ruhiges Wochenende für die Kräfte der Feuerwehr. Gegen 12 Uhr ging der Notruf ein, Flammen schlugen aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses auf der Talstraße in Sprockhövel.
Schon bei der Anfahrt der ersten alarmierten Einsatzkräfte wurde aufgrund der Rückmeldung die Alarmstufe erhöht. Als Folge wurden weitere Kräfte der Feuerwehr mobilisiert. Neben den Kräften der Feuerwehr Sprockhövel wurden auch Kräfte der Feuerwehr Witten zur Brandstelle gerufen, da das Objekt genau im Grenzbereich der Städte liegt. Vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Sprockhövel übernahm Stadtbrandinspektor Frank Welling die Einsatzleitung.
Die Anwohner hatten beim Eintreffen der Feuerwehr bereits das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr leitete eine Brandbekämpfung über ein Wenderohr der Drehleiter sowie durch mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz von innen ein. Außerdem wurde der Kamin durch die Feuerwehr gekehrt. Der Brand konnte so durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung auf den restlichen Dachstuhl verhindert werden.
Aufgrund der abgelegenen Lage des Objektes diente zunächst ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug als Löschwasserquelle; parallel erfolgte der Aufbau einer längeren Löschwasserversorgung von einem Hydranten. Zur besseren Beurteilung der Lage kam auch eine Feuerwehrdrohne zum Einsatz. Die Kreisfeuerwehr unterstützte zudem logistisch.
Kräfte des Ordnungsamtes und der Polizei trafen ein, ebenso der Bereitschaftsdienst der AVU. Im Laufe des Einsatzes kam noch der Bezirksschornsteinfeger zur Einsatzstelle und die Brandermittler der Polizei begannen mit ihren Untersuchungen, wie es zu diesem Brandereignis kommen konnte.

Feuerwehreinsatz: Die Drohnenstaffel der Feuerwehr Witten unterstützte die Kräfte der Feuerwehr Sprockhövel bei diesem Dachstuhlbrand. (Foto: Feuerwehr Sprockhövel)
Nach Abschluß der Löscharbeiten und bei Beendigung der Branduntersuchung durch die Kräfte der Kriminalpolizei lag es beim Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes zu entscheiden, welche Bewohner wieder in ihre Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus zurückkehren können.
Am Nachmittag war dann Einsatzende für die rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die zur dieser Brandstelle alarmiert wurden.




























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