Hattingen – Mit dem gestrigen Sonnenuntergang begann für Millionen Muslime weltweit das dreitägige Zuckerfest, auch Eid al-Fitr oder „Fest des Fastenbrechens“ genannt. Damit endet 2026 der Fastenmonat Ramadan, der eine Zeit des bewussten Verzichts, des Gebets und der Besinnung war.
Tradition und Programm
Das Zuckerfest ist eines der wichtigsten Feste im Islam. Es steht im Zeichen von Dankbarkeit, Nächstenliebe und Gemeinschaft. Am ersten Festtag versammeln sich Familien und Freunde zum gemeinsamen Festgebet und besuchen sich gegenseitig, um die Feiertage miteinander zu verbringen. Auch die DITIB Fatih Camii, zentrale Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde Hattingen, hielt am heutigen Freitag die morgendlichen Eid-Gebete ab. Beim Zuckerfest werden traditionelle Süßspeisen wie Baklava, Ma’amoul oder Lokum gereicht – daher auch der Name „Zuckerfest“.
Freude, Gemeinschaft und Dankbarkeit
Ein zentrales Element der Feierlichkeiten ist die „Zakat al-Fitr“, eine Spende für Bedürftige, die allen Muslimen ermöglicht, das Fest in Würde zu feiern. Damit werden Solidarität und soziale Verantwortung betont – Werte, die während des Ramadan gestärkt wurden und nun im Alltag fortgeführt werden sollen.
Die traditionellen Grußworte der Feiertage lauten „Eid Mubarak“ oder „Gesegnetes Fest!“ – ein Ausdruck der Freude und des Friedens, der Menschen unterschiedlicher Herkunft verbindet.




























bedeutet Islam immer noch Unterwerfung?