Ehrenamtliche Soziallotsen für schwerstkranke Kinder gesucht

Deutsche Kinderhospiz Dienste suchen weitere Soziallotsen (Foto: Deutsche Kinderhospiz Dienste / Stephan Schütze)

Dortmund/Bochum – Wenn ein Kind schwerstkrank ist, gerät der Alltag einer Familie aus dem Gleichgewicht. Neben Sorge, Pflege, Erschöpfung und vielen emotionalen Belastungen kommen oft auch noch Anträge, Formulare, Telefonate und Widersprüche hinzu. Für viele Eltern ist genau dieser bürokratische Teil kaum noch zu stemmen.

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Hier setzen die Soziallotsinnen und Soziallotsen der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Dortmund und Bochum an. Sie stehen Familien mit schwerstkranken Kindern als verlässliche Ansprechpartner zur Seite und helfen im Umgang mit Behörden, Kranken- und Pflegekassen sowie weiteren Sozialleistungsträgern.

Dabei geht es ganz praktisch um Unterstützung im Alltag: Welche Ansprüche gibt es? Wie stellt man einen Antrag? Was tun, wenn ein Bescheid abgelehnt wird? Und wer hilft, wenn Eltern im Pflegealltag weder Zeit noch Kraft haben, sich durch den Bürokratie-Dschungel zu kämpfen?

Zur Verstärkung des Angebots suchen die Deutschen Kinderhospiz Dienste derzeit weitere Ehrenamtliche für die Standorte Dortmund und Bochum. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

„Man muss kein Profi sein“, betont Katharina Frankemöll, Koordinatorin der Soziallotsen bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten. Entscheidend seien Interesse an sozialen Themen, Geduld, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, Familien empathisch zu begleiten.

Auf ihre Aufgabe werden die Ehrenamtlichen vorbereitet. Die neue Schulung startet am Dienstag, 18. August 2026, und umfasst insgesamt zehn Abendtermine in Dortmund. Vermittelt werden unter anderem Grundlagen des Sozialrechts, Einblicke in Antrags- und Widerspruchsverfahren, Kenntnisse über Unterstützungs- und Pflegeleistungen sowie Gesprächsführung.

Die Qualifizierung findet an der Manteuffelstraße 14 in Dortmund statt. Das Gebäude befindet sich im Hinterhof. Die Schulung wird von erfahrenen Fachkräften geleitet und bietet auch Raum für Austausch und praxisnahe Beispiele.

Wer Familien in einer besonders schweren Lebenssituation Orientierung und Entlastung geben möchte, kann sich unverbindlich informieren. Ansprechpartnerin ist Katharina Frankemöll von den Deutschen Kinderhospiz Diensten, Telefon 0231 / 9999 75 26, *****@************************************nd.de.“>E-Mail .

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