Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt zur „Ortszeit Deutschland“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler)
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Hattingen- Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlegt seinen Amtssitz für drei Tage an die Ruhr. Vom 22. September bis zum darauffolgenden Donnerstag wird das Staatsoberhaupt im Rahmen der Reihe „Ortszeit Deutschland“ in Hattingen sein. Für die SPD-Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing ist der bevorstehende Besuch ein Grund zur großen Freude und zum Stolz: „Dass das Staatsoberhaupt Hattingen ausgewählt hat, ist eine Riesenschance für die Stadt.“ (hier geht es zum RuhrkanalNEWS-Kommentar zum Besuch)

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Buntes Programm zwischen Wirtschaft, Jugend und Ehrenamt

Warum die Wahl auf Hattingen fiel? Den genauen Grund werde Steinmeier bei seiner Ankunft sicher selbst beantworten, so die Bürgermeisterin. Doch der erfolgreiche Strukturwandel der Stadt sei garantiert ein zentraler Aspekt. Das geplante Programm für die drei Tage ist vielseitig und soll dem Bundespräsidenten einen umfassenden Einblick in das Stadtleben bieten:

Auftakt und Rathaus: Der Besuch startet am späten Vormittag des 22. September mit einem Rundgang durch die historische Altstadt. Im Anschluss folgen ein Empfang im Rathaus mit den Fraktionsvorsitzenden und der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.
Jugend & Kultur: Am Nachmittag kocht der Bundespräsident gemeinsam mit dem Jugendparlament unter dem Motto „Jugend kocht Politik“. Für den Abend steht zudem ein Kneipenquiz in der Altstadt auf dem Plan.
Wirtschaft und Tourismus: Neben dem Besuch lokaler Unternehmen ist ein Fachgespräch zum Thema Tourismus angesetzt, das sich mittlerweile zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für Hattingen entwickelt hat.
Kontroverse Cafetafel: Ein besonderes Format bildet eine Diskussionsrunde, bei der Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten zusammenkommen. Steinmeier wird diese Runde leiten, um kontroverse Meinungen und persönliche Erfahrungen auszutauschen.
Ehrenamt: Den feierlichen Abschluss bildet am Donnerstagsmittag eine zentrale Veranstaltung mit anschließendem Stehempfang, bevor der Bundespräsident Hattingen wieder verlässt.

Gespräche auch abseits der Kameras

Neben den großen Medienterminen legt die Stadt Wert auf Begegnungen im kleineren Kreis. Zwar kann die Presse über den Besuch berichten, einige Treffen – wie etwa mit Vereinsmitgliedern – werden jedoch bewusst ohne Kameras stattfinden. So soll Raum für vertrauliche und direkte Gespräche entstehen.

Melanie Witte-Lonsing wird das Staatsoberhaupt bei den wesentlichen Außenterminen begleiten. Das ehrenamtliche Engagement der Hattingerinnen und Hattinger sieht sie als eine der größten Stärken der Stadt, die während des Besuchs selbstbewusst nach außen präsentiert werden soll.

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1 Kommentar zu "Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt zur „Ortszeit Deutschland“"

  1. Chapeau! Die Bürgermeisterin und alle Hattingerinnen und Hattinger können zur Recht Stolz darauf sein, dass nach Karl Carstens, Roman Herzog und Johannes Rau nun zum vierten Mal ein Bundespräsident nach Hattingen kommt – und sogar für drei Tage von der Ruhr aus seine Regierungsgeschäfte führt. Bleibt dem Staatsoberhaupt zu wünschen, dass er die Altstadt des Ruhrgebiets auch außerhalb des Protokolls genießen kann. Bei Steinmeiers letztem Besuch als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion am 19. November 2011 war hierfür ja nicht ganz so viel Zeit …

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