Bürger sind gefragt: Wo fehlen Ladestationen für Elektroautos?

Ladesäule der Stadtwerke (Symbolfoto Stadtwerke Hattingen GmbH/MIKE KÖNIG Photography)

Ennepe-Ruhr-Kreis – „Wo fehlen Ihnen Ladestationen für Elektroautos im Ennepe-Ruhr-Kreis?“ – diese Frage stellt die Kreisverwaltung jetzt Bürgerinnen und Bürgern, die elektrisch unterwegs sind. Antworten sind online möglich – wer die Seite Ladekonzept aufruft, kann seine Wunschstandorte direkt in eine interaktive Karte eintragen. Erreichbar ist diese bis Mittwoch, 24. Februar 2026.

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„Die Umfrage ist Teil des Ladeinfrastrukturkonzeptes, das der Ennepe-Ruhr-Kreis bis zum Herbst vorlegen möchte. Bis dahin prüfen wir systematisch, wo die meisten Ladestationen benötigt werden, welche Standorte sich am besten eignen und wie wir sicherstellen, dass das Ladenetz für alle gut erreichbar ist“, erläutert David Hüsken, Sachgebietsleiter Kreisentwicklung, Mobilität und Klimaschutz im Schwelmer Kreishaus. Ziel sei es, das Netz öffentlicher Ladestationen weiter auszubauen und diese genau dort zu platzieren, wo sie gebraucht werden. Dabei setze man insbesondere auf Hinweise der Nutzerinnen und Nutzer.

Ende Dezember gab es in den neun kreisangehörigen Städten 200 öffentliche und halböffentliche Ladeorte mit 459 Normalladepunkten, 42 Schnellladepunkten und 45 HPC-Ladepunkten. Dieses Angebot möglichst durchdacht zu verbessern, ist eine wichtige Voraussetzung, um das Tempo auf dem Weg Richtung klimafreundlichere Mobilität im Ennepe-Ruhr-Kreis zukunftssicher zu beschleunigen.

„Dies ist natürlich eine Gemeinschaftsaufgabe – wir als Kreis binden daher die Städte sowie Energieversorger und weitere Partner in das Aufstellen und spätere Umsetzen des Konzeptes ein“, so Hüsken.

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