Hattingen/Gevelsberg – Am Dienstagabend (7. April 2026) rückte die Feuerwehr Gevelsberg zu einem aufwendigen Waldbrand im Bereich Zum Berger See aus. Gegen 19:30 Uhr meldeten Anwohner Feuerschein in einem abgelegenen Waldstück. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Hauptwache stellte sich heraus, dass auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern Unterholz und Waldboden brannten.
Da die Brandstelle tief im Wald lag und die Zuwegung äußerst schwierig war, mussten die Einsatzkräfte zunächst mit tragbaren Kleinlöschgeräten arbeiten. So konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Für die weitere Brandbekämpfung war allerdings der Aufbau einer umfangreichen Wasserversorgung nötig – eine besondere Herausforderung in dem steilen und schwer zugänglichen Gelände.
LZ Elfringhausen unterstützte Löscharbeiten
Hier leistete der Löschzug Elfringhausen der Hattinger Feuerwehr wertvolle Unterstützung: Mit seinem Schlauchwagen konnte über lange Strecken eine stabile und leistungsfähige Wasserversorgung bis zur Einsatzstelle hergestellt werden. Diese logistische Verstärkung war entscheidend dafür, dass die Löschmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Der Schlauchwagen und seine Besatzung arbeiteten dabei Hand in Hand mit den Kräften aus Gevelsberg und den weiteren beteiligten Wehren.
Neben den Einheiten der Hauptwache waren alle drei Gevelsberger Löschzüge im Einsatz. Zur Unterstützung kamen zudem Kräfte aus Wetter, Hattingen, Essen, Ennepetal und des Ennepe-Ruhr-Kreises hinzu. Auch mehrere geländegängige Kleinfahrzeuge mussten eingesetzt werden, um Material und Personal in die abgelegene Waldzone zu transportieren.
Die zeitintensiven Nachlöscharbeiten dauerten bis Mitternacht an. Anschließend wurde die Brandstelle an die Polizei übergeben. Während des Einsatzes stellte die Feuerwehr Wetter den Grundschutz für das Stadtgebiet Gevelsberg sicher.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.





























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