BETRUNKENER AUTOFAHRER MUSS IN ZELLE

Polizei (Symbolbild: Strohdiek)

Schwelm- Am Sonntagnachmittag (27. Dezember 2020) rief ein 26-jähriger Schwelmer die Polizei, nachdem er an einem Verkehrsunfall beteiligt war und der Verursacher vom Unfallort flüchtete. Der Schwelmer fuhr mit seinem Kia auf der Hattinger Straße in Richtung Sprockhövel. Als er an der Kreuzung zur Gevelsberger Straße an der roten Ampel anhalten musste, fuhr ihm der Fahrer eines Ford ungebremst auf. Der Fahrer roch stark nach Alkohol und bot dem Schwelmer Bargeld an, die Polizei wolle er nicht haben. Als der 26-Jährige sich darauf nicht einlassen wollte, stieg der Mann wieder in sein Fahrzeug und fuhr in Richtung Gevelsberg davon, ohne seine Personalien für eine Schadensregulierung zu hinterlassen. Der Schwelmer notierte sich das Kennzeichen und informierte die Polizei. An der Halteranschrift in Schwelm wurde der 57-Jährige flüchtige Schwelmer bereits durch die Polizei erwartet. Dieser hatte zuvor die Kennzeichen seines Fahrzeuges abgeschraubt und hielt diese bei Eintreffen unter dem Arm. Der Beschuldigte kam stark schwankend auf die Beamten zu. Einem Alkoholtest willigte er nicht zu und er wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache Ennepetal gebracht. Während der Fahrt beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Beamten und wurde deutlich aggressiver. Aufgrund des Verhaltens wurde dieser in das Gewahrsam der Polizeiwache gebracht. Dort versuchte er gezielt nach den Beamten zu schlagen und leistete gegen weitere Maßnahmen erheblichen Widerstand. Die Beamten blieben unverletzt, der Mann durfte für eine Nacht bei der Polizei schlafen und ausnüchtern. Gegen ihn wird wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Unfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt.

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