AMBULANTE HOSPIZARBEIT ZU ZEITEN DES CORONA-VIRUS

Silvia Kaniut und Beate Achtelik (Foto: Pielorz)

Hattingen- Wie hat sich das Leben seit Anfang März 2020 für verändert! Gerechnet haben die wenigsten damit, daß die Pandemie SARS-CoV-2 oder das Coronavirus unser persönliches und gesellschaftliches Leben so einschränkend beeinflusst. Weltweit. 

Die ambulante Hospizarbeit in Witten, Hattingen und Sprockhövel passt sich dieser schwierigen und außergewöhnlichen Herausforderung an. Noch penibler als sonst achten die Mitarbeiterinnen sorgfältig auf Hygiene und beachten den Vorschriften des Kontaktverbotes. Daher werden alle Veranstaltungen des Ambulanten Hospizdienstes auf unbestimmte Zeit verschoben. 

„Unsere Fürsorge und Gedanken gelten sowohl den uns anvertrauten Menschen und Familien als auch den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter-innen. Die strengen Regeln des Besuchsverbotes in stationären Einrichtungen lassen persönliche Kontaktaufnahmen leider nicht zu“, teilt der Hospizdienst in einer Pressemitteilung mit. Ausnahmen seien nur bei der Begleitung von Menschen in während akuten Sterbephase erlaubt, aber auch da müssten die strengen Hygienevorschriften der Hospize beachtet werden. „Besuche sind deshalb nur nach Absprache mit Mitarbeiterinnen des Hospizvereines und den zuständigen Mitarbeiter-innen der stationären Pflegeeinrichtungen möglich“, so der Hospizverein.. 

Bei Hospizbesuchen im häuslichen Bereich sehen die Verantwortlichen des Vereins momentan fast unüberwindliche Hindernisse. Da fast alle Menschen die die Dienste des Hospizes benötigen auch zum Kreis der besonders gefährdeten Corona-Risikogruppe gehören, Haben die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Angst, ihre Klienten anzustecken. Die Gefahr, das Coronavirus zu verbreiten, sei hoch.

Auch bein Hospizverein versuchen die Mitarbeiterinnen neue Wege zu gehen. Dazu gehört auch, über Entfernung Kontakt zu halten. Hauptsächlich ersetzt das Telefon den persönlichen Kontakt der wegen der Kontaktsperre nicht möglich ist. Der Ambulante Hospizdienst Witten-Hattingen ist unter den bekannten Telefonnummern zu erreichen.

 Dort stehen die Mitarbeiterinnen für Gespräche, Beratungen und Nachfragen zur Hospizarbeit zur Verfügung. Dieses Angebot gilt selbstverständlich für betroffene Menschen aber auch für für An- und Zugehörige. Aber auch Mitarbeiterinnen in den stationären bzw. ambulanten Pflegeinrichtungen und alle Interessierten die Gesprächsbedarf haben, können sich am Telefon aussprechen. Als Kooperationspartner in den regionalen Netzwerken leiten die Mitarbeiterinnen am Telefon zu den verschiedenen, richtigen Hilfsangeboten in den Wohnorten der Anrufer weiter. 

Der Hospizdienst nimmt die Anrufen unter folgenden Nummern entgegen:
Für das Regionalbüro Hattingen
Silvia Kaniut und Beate Achtelik 0174 97 97 02 9 
Für das Regionalbüro Witten
Andrea Glaremin und Susanne Gramatke 0174 97 26 26 5

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