ALWINÉ OMETA ERHIELT 6. ANNEKE-PREIS DER STÄDTE HATTINGEN UND SPROCKHÖVEL

Alwiné Ometa (2.v.li.) erhielt den 6. Anneke-Preis der Städte Hattingen und Sprockhövel. Sprockhövels Bürgermeisterin Sabine Noll (re.), Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser (2.v.re.) und Christoph Terkuhlen, stell. Vorsitzender des Vorstandes der Spk. Schwelm-Sprockhövel gratulierten. (Foto: Höffken)

Hattingen / Sprockhövel – Mit einer feierlichen Preisverleihung des 6. Anneke Preises an die Berufsschullehrerin Alwiné Ometa im Foyer der Glückaufhalle in Sprockhövel endete heute das städteübergreifende Mathilde Anneke Wochenende.

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Zweimal musste es verschoben werden, an diesem Wochenende (12. bis 14. August 2022) konnte es endlich stattfinden: das diesjährige Mathilde Anneke Festwochenende, bei dem die Städte Hattingen und Sprockhövel den 6. Anneke Preis verliehen. Alle zwei Jahre wird dieser für mutige und engagierte Personen des Ennepe-Ruhr-Kreises ausgelobt, die sich im besonderen Maße für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen. Dabei kann der Schwerpunkt des Engagements im bildungspolitischen, sozialen oder auch im Bereich der Integration liegen.

Zur interkommunalen Preisverleihung des 6. Anneke-Preises der Städte Hattingen und Sprockhövel waren rund 40 Teilnehmende in das Foyer der Glückaufhalle gekommen. (Foto: Höffken)

Auftakt für das Wochenende war die Dokumentarfilmvorstellung „a normal Girl“ mit anschließender Podiumsdiskussion am Freitagabend, bei der besonders das Thema „Freiheit“ im Fokus stand. Am Samstagnachmittag gab es eine historische Radtour auf den Spuren von Mathilde Anneke, organisiert vom Archivzentrum Hattingen-Sprockhövel sowie der ADFC Ortsgruppe Hattingen.

Preisverleihung am Sonntag

Das Highlight fand dann heute (14. August 2022) statt. Rund 40 Teilnehmende, unter ihnen auch Frauen und Männer der im Rat der Stadt Sprockhövel vertretenen Parteien sowie weitere Repräsentanten und Vertreter der Sponsoren, waren in das Foyer der Glückaufhalle gekommen.

Nach den Begrüßungsreden von Sprockhövels Bürgermeisterin Sabine Noll, Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser, der Hattinger Gleichstellungsbeauftragten Katrin Brüninghold und der Sprockhöveler stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten Doreen Reichold, die die erkrankte Gleichstellungsbeauftragte Maren van Norden vertrat, wurde die Preisträgerin des diesjährigen Gleichstellungspreises bekannt gegeben.

„Insgesamt wurden 10 Vorschläge für die Verleihung des Preises eingereicht. In allen Fällen handelt es sich um Personen und Institutionen, die täglich Großartiges leisten. Alle hätten diesen Preis verdient. Der Jury ist die Entscheidung deshalb wahrlich nicht leichtgefallen. Am Ende mussten wir uns entscheiden, und die Wahl ist auf eine sehr starke Persönlichkeit gefallen“, erklärte Sprockhövels Bürgermeisterin Sabine Noll in ihrer Rede bei der Preisverleihung.

Vorher hatte Hattingens Archivar Thomas Weiß in einer humorvollen, beigeisternden Rede das Leben, den Werdegang und die Verdienste von Mathilde Anneke vorgetragen. Dafür erhielt er langanhaltenden Beifall aller Anwesenden.

Begleiteten musikalisch die Feierstunde: Hildegard Bromenne (links) und Christine Köster. (Foto: Höffken)

Musikalisch wurde die Preisverleihung von Hildegard Bromenne (Violine) und Christine Köster (Piano) begleitet.

Städteübergreifende Anneke-Preisverleihung von BM Dirk Glaser (li.) und Bürgermeisterin Sabine Noll (re.) an die Pädagogin des Berufskollegs Hattingen, Alwiné Ometa (Mitte). (Foto: Höffken)

Alwiné Ometa ist die Preisträgerin

Aus den zehn Vorschlägen war es dann die Berufsschullehrerin Alwiné Ometa, die den diesjährigen Anneke-Preis gemeinsam mit einer Urkunde von Bürgermeister Dirk Glaser (Hattingen) und Bürgermeisterin Sabine Noll (Hattingen) verliehen bekam.

Am Berufskolleg in Hattingen betreut die Preisträgerin die internationalen Förderklassen und ist für die Ausbildungsvorbereitung junger Menschen zuständig. Ihr Engagement geht aber über ihren eigentlichen Beruf weit hinaus: Sie macht sich stark für die Gleichberechtigung aller jungen Menschen und setzt sich für Diejenigen ein, die durch das reguläre Bildungssystem fallen. Auch begleitet sie Eltern, Familien und alleinerziehende Mütter als fachliche und herzliche Beraterin und sucht nach Lösungen, sobald Probleme auftauchen.

Sparkassen stellten das Preisgeld zur Verfügung

Die Preisträgerin erhielt eine Urkunde sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gespendet durch die Sparkasse Hattingen und die Sparkasse Schwelm-Sprockhövel.

In einer eindrucksvollen bewegenden Dankesrede berichtete Alwiné Ometa aus ihrem Leben als Berufsschullehrerin der internationalen Förderklassen.

In zwei Jahren wird dann der 7. Anneke Preis von den Städten Hattingen und Sprockhövel wieder ausgelobt.

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