Hattingen – Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) stehen in Deutschland häufig vor einem Problem: Die Diagnostik ist komplex, spezialisierte Anlaufstellen sind selten und mit langen Wartezeiten verbunden. Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Hattingen Niederwenigern reagiert nun auf diese Versorgungslücke und hat seine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) umfassend räumlich wie personell erweitert.
Mit dem Umzug in modernisierte, übersichtlich strukturierte Räumlichkeiten bietet die PIA künftig eine deutlich angenehmere und ruhigere Umgebung für Patientinnen und Patienten. Die neuen Kapazitäten ermöglichen zudem eine engere Verzahnung der therapeutischen Angebote und eine effizientere ambulante Versorgung psychiatrischer Erkrankungen.
Neues Angebot verbessert Versorgung für Erwachsene mit ADHS
„Diese Erweiterung ermöglicht es uns, die ambulante Behandlung komplexer psychiatrischer Erkrankungen noch umfassender, individueller und leitliniengerecht zu gestalten“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Bernhard Kis, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Ein besonderer Fokus liegt künftig auf der Diagnostik und Therapie von ADHS im Erwachsenenalter. Gerade in der Behandlung Erwachsener stößt das Versorgungssystem zunehmend an seine Grenzen, mit spürbaren Folgen für die Betroffenen.
„Wir möchten eine Versorgungslücke schließen, die erwachsene Patientinnen und Patienten mit ADHS seit Jahren betrifft“, betont Markus Kudla, Oberarzt und Leiter der PIA. „Mit dem neuen Angebot schaffen wir eine verlässliche und qualifizierte Anlaufstelle für fundierte Diagnostik und moderne, individuell abgestimmte Therapieformen.“
Die PIA schafft damit zusätzliche Möglichkeiten für eine bedarfsgerechte Versorgung psychisch erkrankter Menschen.
Die PIA ist unter der 02324 46 2177 oder per Email erreichbar.
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