Hattingen– Die Besucherinnen und Besucher des 19. Hattinger Hüttenlaufs genossen am Sonntag (8. September 2024) bestes Spätsommerwetter. Für die Läuferinnen und Läufer war es nicht zu heiß, doch etwas kühlere Temperaturen hätten sicherlich einige Bestzeiten möglich gemacht.
Aufgrund einer Sperrung des Hochofens, der zur Zeit renoviert wird, wurde kurzerhand der Streckenverlauf geändert. Trotzdem war die Stimmung unter den Teilnehmern riesig denn die Veranstalter waren auf Temperaturen über 30 Grad vorbereitet und hatten natürlich bestens vorgesorgt. An den Verpflegungsstationen standen ausreichend Wasserbecher bereit, und ein Sprühnebel-Dach sorgte für willkommene Erfrischung, die von den ambitionierten Läuferinnen und Läufern gerne genutzt wurde.
Fotostrecke © RuhrkanalNEWS Holger Grosz

















Gemeinsam ins Ziel
Ein besonders spannendes Highlight bot das 10.000-Meter-Rennen. Die beiden schnellsten Läuferinnen, Sabine Lischka (Startnummer 1072) und Jennefer Defontaine (Startnummer 1051), überquerten das Ziel Hand in Hand. Obwohl sie sich den Sieg freundschaftlich teilen wollten, entschied die elektronische Zeitmessung, dass Sabine Lischka siegte. Die Endzeit von 44:30 Minuten war beeindruckend – zum Vergleich: Bei den Olympischen Spielen liegt die Bestzeit bei 30:40 Minuten, während der Durchschnitt in Großbritannien bei über einer Stunde liegt.
Die sportliche Atmosphäre war ansteckend. Zuschauer und Teilnehmer erlebten einen Tag voller Sportsgeist und Fairness. Gemeinsam mit den Läufern bildeten sie eine große sportliche Gemeinschaft, in der Zusammenhalt und Freude am Sport im Vordergrund standen.





























