Nebenbei bemerkt…
… geht mich das Ganze ja irgendwie nichts an. Aber: Wenn ich dieser Tage so unterwegs bin auf meinem muskulär betriebenen Zweirad oder auch mal im Auto, dann staune ich doch so ein-, zweimal vor mich hin: Mensch, was ist bloß auf den Hattinger Straßen los!
Da wälzt sich jeweils eine Blechlawine in beiden Richtungen durch beispielsweise das ansonsten immer so schön beschauliche Holthausen, dass sich unsereins nur wundern kann. Na gut, zu der Zeit, als die Bredenscheider Straße noch gesperrt war, da hatten sich findige Kfz-Führer für den Weg durch Ober-Holthausen gen Sprockhövel entschieden. Das war ja noch nachvollziehbar. Aber inzwischen ist diese Sperrung ja Geschichte. Aber das hohe Verkehrsaufkommen ist geblieben. Oder fahren Sie mal mittags auf der Martin-Luther-Straße oder der August-Bebel-Straße! Auto an Auto…
Ob unsere Zeitgenossen vielleicht doch nicht so unvermögend sind, wie manche das vorgeben? Ob der Trend zum Zweit- oder gar Drittwagen in der Familie weiterhin anhält? Der Verdacht liegt nahe.
Bestes Beispiel dafür ist der riesige Parkplatz auf dem ehemaligen O&K-Gelände. Unzählige Auto-Transporter machen sich von dort aus regelmäßig auf den Weg in die große, weite Welt. Da Autos im Gegensatz zu Fiffi, Bello und Co. keinen Auslauf benötigen, ist davon auszugehen, dass die darauf geladenen Pkw ihren Käufer gefunden haben in Zeiten, in denen viele um ihre Arbeitsplätze bangen (müssen).
Das Verkehrsaufkommen erinnert mich an früher, als zwar die Zeiten noch rosig, dafür aber die Luft vom Betrieb auf der Henrichshütte trüber als heutzutage war. Die Älteren unter uns werden sich erinnern an die endlos scheinenden Fahrzeugschlangen, die sich zu den Schichtwechseln über die Hüttenstraße, den Büchsenschütz, die damals noch durchgängig befahrbare Brandtstraße, die Schulstraße und nicht zuletzt die Nordstraße und die frühere B51 zogen.
Scheinbar geht der Trend wieder dort hin – wenn auch teilweise auf verkehrsberuhigten Straßen mit schmaler Fahrradspur. Aber die Entwicklung, sie könnte eine andere, eine bessere sein im Sinne der Umwelt. Spart Sprit, steigt aufs Rad, ermuntert Ihr und euer Schorsch auffem Kirchplatz.














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