WIR STEHEN ZUR HATTINGER ERKLÄRUNG

Die FRAKTION Hattingen (Foto: privat)

Hattingen- Die FRAKTION Hattingen und die Hattinger Erklärung für Vielfalt und Demokratie

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Die FRAKTION Hattingen unterstützt die Hattinger Erklärung für Vielfalt und Demokratie und beteiligt sich an der Foto-Banner-Aktion. Der tenor ist eindeutig: “Wir stehen zur Hattinger Erklärung, im Rat, auf der Straße und im Herzen”, so Die Fraktion.

2 Kommentare zu "WIR STEHEN ZUR HATTINGER ERKLÄRUNG"

  1. Martina Janßen-Schönfelder | 6. Juli 2024 um 16:17 |

    “Was verstehen diese Leute unter Demokratie?”, ist eine Frage, die inhaltlich immer wieder ausgeblendet wird, wenn sich Demonstrierende versammeln, um gegen andere Demonstranten zu hetzen und diesen das Recht zur Meinungsäußerung absprechen. In Deutschland regiert zunehmend eine Kultur der Ausgrenzung, Diffamierung und Verächtlichmachung des politischen Gegners, die auch vor körperlichen Angriffen, beruflichen Schikanen und sogar “Kauft nicht bei…” -Schildern halt macht.
    Wenn sich solche Tendenzen zeigen, dann ist das ein Alarmsignal für jene unter uns, die den Begriff Demokratie inhaltlich füllen können und nicht nur der einen oder anderen Truppe hinterher hecheln, weil es gerade angesagt ist oder weil es angeblich alle so sehen oder weil sie schlicht Angst haben nicht mitzumachen, da dies das ja bedeuten würde, dass man die Anderen versteht oder sogar deren Argumente teilt.
    Unlängst gingen in Essen solche Bannerträger mehr oder weniger friedlich gegen den AfD-Parteitag auf die Straße und nicht wenige wollten verhindern, dass die Parteimitglieder die Messe erreichen. Da gab es wilde Szenen, in dennen die armen Polizisten übelst beschimpft wurden, weil sie ihren Job machten und “Bullensau” war noch eine harmlose Beleidigung ! Man wollte sein Recht auf die freie Meinungsäußerung und Demonstation gewahrt wissen, verstand aber nicht, dass dies auch der Gegenseite zustand. Eine recht dumme “Haltung”, aber leider immer häufiger zu beobachten!
    Ich hörte von jungen Mitarbeitern in Essen, dass man ihnen deutlich zu verstehen gab, dass sie sich gerne an den Protesten beteiligen könnten. Was macht sowas mit Mitarbeitern, die politisch auf der anderen Seite stehen? Ist das schon grenzwertig oder noch vertretbar? Interessante Frage!
    Ich frage mich, wie es im Ausland ankommt, dass in Deutschland wieder Menschen ausgegrenzt werden, zu Kaufboykotten aufgerufen wird, weil sie die falsche Partei unterstützen oder versucht wird, Parteitage de facto durch Vertragsmauscheleien zu verhindern!
    Dieser Umgang miteinander hat wenig mit Demokratie zu tun. Er ist eher etwas, was man in totalitären Staaten vermutet, wenn von oben herab gegen die Opposition gewütet wird. Und ist Deutschland nicht schnell dabei, wenn in einem anderen Land Wahlen nicht koscher ablaufen? Ich glaube das nennt man Doppelstandards und darin sind wir gerade richtig gut!
    Politischer Streit muss sicherlich kein Kuschelkurs sein, aber das, was gerade auf unseren Straßen und in vielen Köpfen los ist, das bereitet mir Sorgen.
    Wenn dass die Demokratie ist, die die Bannerträger gerade vor sich hertragen, dann muss ich zu meinem Bedauern feststellen, dass hier ein grobes Unverständnis über unsere freiheitlich demokratische Grundordnung besteht, die selbst bei Bürgermeistern zu herrschen scheint, die nicht begreifen, dass ihre Aufgabe darin besteht, das Verhältnis der Bürger bei Unstimmigkeiten zu befrieden. Es ist aber ein Trugschluss zu denken, dass mehr oder weniger billige Plakatieraktionen – die wir auch noch aus Steuergeldern finanzieren müssen – und das Verteilen von Flugblättchen dazu führt, dass ein Dialog stattfindet oder das bestehende Probleme wie fehlende Kitaplätze, zunehmende Kriminalität, Wohnungsmangel und andere Probleme sich in Luft auflösen!
    Ich wünsche mir für unser Land wieder ein Klima ohne moralisierende und ausgrenzende Diskussionen, sondern politischen Streit, der Argumente sachlich und ohne Hysterie beinhaltet. Da kann es auch ruhig mal rauer zugehen, aber diese scheinheiligen und verlogenen Ränkespiele und das aus dem Hut zaubern von angeblichen Verfehlungen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen, die gehören doch in ein Schmierentheater!
    Aber ich vergaß, dass eine Berufsausbildung bei vielen Politikern hier und woanders nicht zu den Vorausetzungen gehört, sondern andere Qualifikationen erfordert: immer schön in die Kamera grinsen, viel erzählen, aber Nichts sagen und vor allen Dingen fest in das innehabende Amt verbeißen, damit die Pension sicher ist!
    Um es frei nach Heinrich Heine zu formulieren:
    “Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann werd ich um den Schlaf gebracht.”

  2. Immanuel Kant | 7. Juli 2024 um 17:08 |

    Aufgrund der vielen veröffentlichten Bannerfotos ist die Aktion ja echt der Renner. Zu allem Unglück wählt die Jugend auch noch falsch. Die Belehrungsindustrie in Form der Qualitätspresse und des Qualitätsfernsehens erreicht immer weniger Menschen. Wo soll das alles noch hinführen? Freiheit der Menschen und deren Brüderlichkeit scheinen im Alltag Out zu sein. Gottseidank hat Hattingen keine anderen Probleme oder soll mit dieser Art von Propaganda nur von den wichtigen Themen abgelenkt und den Bürgern (ich gendere nicht) eine heile Welt vorgegaukelt werden? Hattingen, die Parkplatzstadt. Wir können uns glücklich schätzen, als ersten Bürger jemanden mit ausgewiesener Sachkompetenz in der Selbstdarstellung zu haben. Da ist dann für produktives Handeln zum Wohle der Bürger der Stadt wohl kein Raum mehr? Vielleicht überzeugt die CDU ja den Herrn BM und er hängt noch eine Halbzeit dran?

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