Hattingen – Die Stadt Hattingen will den Behördendschungel für Kulturveranstaltungen deutlich lichten. Wer schon einmal ein Straßenfest, ein kleines Konzert oder eine ähnliche Veranstaltung organisiert hat, kennt die Herausforderung: Zahlreiche Auflagen, unterschiedliche Zuständigkeiten und viele einzelne Ansprechpartner machen die Planung oft unnötig kompliziert.
Damit soll künftig Schluss sein. Im Kulturausschuss wurde beschlossen, die Verwaltungsabläufe für Veranstalter spürbar zu vereinfachen und transparenter zu gestalten.
Kern der Maßnahme ist ein umfassender Leitfaden, der derzeit von der Verwaltung erarbeitet wird. Dieser soll alle relevanten Ansprechpartner, Genehmigungen und Formulare übersichtlich bündeln und damit eine verlässliche Orientierung für Veranstalter bieten.
Hattingen sagt dem Behördendschungel den Kampf an
Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD) betont: „Wir wollen es den Menschen in Hattingen leichter machen, kulturelle Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Engagement und Kreativität dürfen nicht an komplizierten Zuständigkeiten scheitern. Mit einem klaren Leitfaden schaffen wir mehr Transparenz und unterstützen alle, die unsere Stadt mit Leben füllen.“
Die Ergebnisse sollen im kommenden Jahr vorgestellt werden. Mit diesem Schritt setzt die Stadt Hattingen ein klares Zeichen für die Förderung von Kultur und bürgerschaftlichem Engagement – und sorgt gleichzeitig dafür, dass kreative Ideen nicht länger an bürokratischen Hürden scheitern.


























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