Sprockhövel – Am heutigen Freitagmittag (06. Februar 2026) staunten manche Passanten über eine plötzlich immer stärker werdende „Bodenbewässerung“ in der Tiefgarage auf der Hauptstraße. Einige bekamen prompt nasse Füße. Dann musste die Feuerwehr für Klärung sorgen.
Woher kam plötzlich das viele Wasser, welches sich vom hinteren Teil der Tiefgarage auf der Hauptstraße langsam aber stetig im Bodenbereich nach vorne ausbreitete. Zu dem austretenden Wasser war dann auch noch ein starkes Rauschen in einer Wasserleitung zu vernehmen.

Feuerwehreinsatz: Mehrere Einsatzfahrzeuge standen auf der Hauptstraße im Bereich der Zufahrt zur Tiefgarage. (Foto: Höffken)
Auf der Hauptstraße standen gegen 13:20 Uhr mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, eines davon blockierte direkt die Zufahrt zur Tiefgarage. Gut mitgedacht, denn es musste zuerst weiterer Schaden verhindert werden. Die Überlegungen, ob alle in der Tiefgarage geparkten Autos schnellstens entfernt werden sollten, brauchte dann nicht weiterverfolgt zu werden.
Die alarmierten und angerückten Kräfte des Löschzuges Niedersprockhövel, auf alles vorbereitet, untersuchten mehrere Bereiche in der Tiefgarage und wurden dann fündig. Bisher noch Unbekannte hatten vermutlich die Sperrverschlüsse der Wandhydranten aufgedreht, sodass das Wasser in großen Mengen austrat und sich auf dem Boden verteilte. Diese Mengen Wasser konnten die Boden-Gullys dann nicht so schnell aufnehmen – das war die Ursache für die immer größer werdenden Wasserlachen auf dem Boden.

Feuerwehreinsatz: Schon nach kurzer Zeit fanden die Kräfte der Feuerwehr den Grund des Wasseraustritts in der Tiefgarage. (Foto: Höffken)
Die Feuerwehr drehte dann die Sperrverschlüsse wieder zu und öffnete die Bodengullys, damit das Wasser schneller ablaufen konnte.
Die Kräfte der Polizei sicherten Spuren an den vermutlich manipulierten Sperrverschlüssen und erstellten eine Strafanzeige. Dann war Einsatzende für Polizei und Feuerwehr und die bereits zahlreich in der Garage befindlichen Mitarbeitenden der Geschäftslokale und der Praxen in diesem Gebäude konnten dann wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgehen. Feuerwehr und Polizei übergaben die Einsatzstelle dann wieder an die Gebäudeverwalter.






























Kommentar hinterlassen zu "War die „Bodenbewässerung“ Sabotage?"