VERANTWORTUNG-TRAGEN! SERRES DESIGN ENTWIRFT KAMPAGNE

VerantwortungTRAGEN! (Grafik: Serres Design)

Gemeinsam gegen Corona- Ausbreitung schützen

Hattingen- Für alle, die ihre eigenen vier Wände zum Einkaufen, Arbeiten oder Angehörige versorgen verlassen müssen gilt: „Schützen Sie sich!“ Ein Mund- und Nasenschutz hilft zusammen mit den anderen Maßnahmen, wie Abstand halten und Hände waschen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Die Menschen in Deutschland haben noch Hemmungen einen Mundschutz zu tragen. Der Hattinger Agentur Serres Design möchte mit einer Kampagne dazu beitragen, dass dieses Tabu gebrochen wird und das Tragen einer Schutzmaske zur Selbstverständlichkeit wird. “Ich habe  mich gefragt, wie ich als Kommunikationsdesigner helfen kann, dass sich Menschen in Hattingen und darüber hinaus besser schützen und gesund bleiben. Dabei ist die Idee entstanden, ein Logo zu entwerfen, dass die Botschaft sich und andere zu schützen transportiert. Daraus ist die Kampagne VerantwortungTRAGEN! entstanden“, erklärt Thomas Serres.

Thomas und Marion Serres (Foto: Privat)

Der Designer, der für seine Arbeiten schon mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde, hat das Kampagnenlogo VerantwortungTRAGEN! zuerst der Stadt Hattingen geschenkt, sie darf und soll aber auch von allen, die diese Botschaft weitergeben möchten, verwendet werden. 

Bürgermeister Glaser: „Ich freue mich über diese Initiative – das Logo halte ich für absolut gelungen – die Botschaft ist eindeutig und wird sympathisch vermittelt. Die Grafik ist vielseitig einsetzbar, auf Plakaten, Profilbildern, Messenger-Diensten und Publikationen. Ein tolles Geschenk, das wir jetzt mit möglichst vielen Menschen in Hattingen teilen möchten. In diesen schweren Zeiten freue ich mich über das Engagement der Hattingerinnen und Hattinger besonders. Es zeigt mir, dass auf die Stadtgesellschaft Verlass ist – in guten aber auch insbesondere in schlechten Zeiten.“ 

Die Stadt Hattingen verwendet das Logo VerantwortungTRAGEN! ab sofort in ihren E-Mails und stellt die Grafik auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Außerdem werden die Plakate an die noch geöffneten Hattinger Geschäfte verteilt, damit sie diese an ihren Türen abringen. 

Da der Mund und Nasenschutz zurzeit ausverkauft ist, sind schon einige Initiativen tätig geworden und nähen Behelfs-Mundschutze für sich und andere. Der selbst gemachte Schutz ist weder geprüft noch zertifiziert, aber dient als sinnvolle Alternative, wenn im Handel keine mehr zu bekommen sind.

„Ein Mund- und Nasenschutz hilft. Er wirkt wie eine mechanische Bremse und hält Tröpfchen, die über Mund und Nase ausgeschieden werden auf“, erklärt der Chef der Hattinger Feuerwehr und des Rettungsdienstes Tomás Stanke. „Und für diejenigen, die versehentlich angeniest werden, bietet der eigene Mund -und Nasenschutz auch eine hilfreiche Barriere. Das wird auch vom Virologen Christian Drosten bestätigt.“

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