Hattingen – Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD) hat am Montag (30. März 2026) in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Hattingen im Rahmen einer Andacht zur Karwoche die Bedeutung von Zusammenhalt und Verantwortung füreinander in der Stadtgesellschaft hervorgehoben. Ausgehend vom Bibeltext aus Jesaja 42, der den behutsamen Umgang mit dem „geknickten Rohr“ und dem „glimmenden Docht“ beschreibt, stellte sie heraus, dass sich die Stärke einer Gemeinschaft daran messe, wie sie mit den Schwächeren umgeht.
Gemeinschaft sei kein Selbstläufer, sondern entstehe dort, wo Menschen einander wahrnehmen, sich unterstützen und Verantwortung übernehmen – in Familien, Nachbarschaften, Vereinen, Kirchengemeinden und Initiativen. Witte-Lonsing verwies auf die lange Solidaritätstradition der Stadt seit dem Kampf um die Arbeitsplätze auf der Henrichshütte und auf das starke Ehrenamt, das Hattingen bis heute präge.
In der Karwoche 2026 lädt die katholische Pfarrei St. Peter und Paul wieder zu ihren traditionellen Karmetten ein (Fotos: RuhrkanalNEWS)




Als Beispiele für diesen gelebten Zusammenhalt nannte sie das ökumenische Gemeindezentrum in Winz-Baak, die Vesperkirche in der St.-Georgs-Kirche sowie das kurzfristig organisierte Benefizspiel der DJK Märkisch Hattingen für den verunglückten Jungen Lian.
„Unsere demokratische Gemeinschaft braucht keine Alternative, sie braucht Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen“, sagte die Bürgermeisterin und betonte, es sei ihre Aufgabe, Räume für Begegnung zu schaffen und das Ehrenamt weiter zu stärken.






























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