SPD FORDERT ÄNDERUNG BEIM ÖPNV

Der Busbahnhof in Hattingen (Foto: Strohdiek)

Hattingen- Die Änderungen bei Bus und Bahn ärgern seit Mitte Dezember viele Hattinger. Auch die SPD kritisiert nun den Nahverkehrsplan. Dieser würde viele Verschlechterungen, aber nur wenige Besserungen für die Bürger mit sich bringen.

SPD Chef Manfred Lehmann macht deutlich: „Wir erwarten erhebliche Nachbesserungen beim Nahverkehr in Hattingen. Verbesserungen gab es offensichtlich nur für andere Kommunen. Hattingen bleibt bei den Änderungen auf der Strecke.“ Vor allem stört die SPD die Veränderungen beim Takt der Straßenbahn 308 nach Bochum und der S3 nach Essen. „Bei der Linienführung der Busse gibt es positive Entwicklungen. Aber von einem echten Gewinn der Hattingerinnen und Hattinger kann nicht die Rede sein.“

Der SPD liegen auch die Nachtverbindungen am Herzen: „Wir haben uns im letzten Jahr dafür eingesetzt, dass die Nachtbusse wieder durch Bredenscheid fahren. Leider hat man hier keine Änderungen vorgenommen. Weiterhin ist Bredenscheid Abends und an Wochenenden vom Nahverkehr weitgehend ausgeschlossen.“

Straßenbahn in Hattingen (Foto: Strohdiek)

Auch der Bürgermeisterkandidat der SPD, Frank Mielke, bedauert die Änderungen im Fahrplan: „Ein gut aufgestellter Nahverkehr hilft uns beim Umweltschutz. Hattingen hat eine große Anzahl an Auspendlern – diese müssen wegen der schlechten Verbindungen, vor allem früh morgens, leider aufs Auto setzen.“ Die SPD sehe in Nachbesserungen daher auch eine echte Chance klimabewusst zu handeln.

In den kommenden Wochen wird der SPD Stadtverband auf Änderungen drängen. In weiteren Gesprächen mit mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen die SPD-Mitglieder aus erster Hand erfahren, wo es beim öffentlichen Personennahverkehr in unserer Stadt sonst noch hakt. 

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