Hattingen – Am Dienstag, 25. März 2026, fiel eine 74-jährige Hattingerin einem sogenannten Schockanruf zum Opfer. Gegen 13:00 Uhr erhielt sie einen Anruf eines unbekannten Mannes, der sich als Justizmitarbeiter ausgab. Er teilte der Seniorin mit, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein kleines Mädchen verletzt worden sei. Die Tochter befinde sich nun in Haft – eine Freilassung sei nur gegen Zahlung einer Kaution im niedrigen fünfstelligen Bereich möglich.
In großer Sorge um ihr Kind glaubte die Frau den Angaben des Anrufers. Gegen 17:00 Uhr übergab sie an ihrer Wohnanschrift den geforderten Geldbetrag an einen Abholer. Erst später bemerkte sie, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war.
Der Täter, der das Geld entgegennahm, wird wie folgt beschrieben:
schlanke Figur, etwa 25 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß, helle blonde Haare.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am 25. März im Bereich der Wohnanschrift verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 02336/9166-0 bei der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis zu melden.




























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