Ratssitzung ohne Brandmauer

Jenny Albers und Martin Wagner von "Die Fraktion" mit ihrer Brandmauer (Foto: privat)

Hattingen- Bereits im zurückliegenden Haupt- und Finanzausschuss machte Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD) deutlich, dass die symbolische Brandmauer in der heutigen Ratssitzung (18. Dezember 2025) nicht verwendet werden darf. Bei der vorangegangenen Stadtverordnetenversammlung hatten Mitglieder „Der Fraktion“ die Pappwand zwischen sich und den Ratsmitgliedern der AfD aufgestellt. „Ich konnte das von meinem Platz aus nicht sehen“, sagte Witte-Lonsing auf RuhrkanalNEWS-Nachfrage. „Die Pappe war nicht auf der Schmalseite in meiner Richtung platziert.“

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Allgemein gilt nach den Vorgaben der Gemeindeordnung, dass während der Stadtverordnetenversammlungen im Sitzungssaal und auf den Zuschauerrängen keine politischen Parolen gezeigt oder gerufen werden dürfen. Verstoßen Ratsmitglieder gegen diese Vorgabe und entfernen zum Beispiel die Parolen nach Aufforderung nicht sofort, können sie von der Sitzung ausgeschlossen werden

RuhrkanalNEWS überträgt die Versammlung heute (18. Dezember 2025) ab 15 Uhr.

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2 Kommentare zu "Ratssitzung ohne Brandmauer"

  1. Bernd Loewe | 18. Dezember 2025 um 14:34 |

    Ein klares Statement, aber nicht jede Brandmauer ist eben „baurechtlich“ zulässig – schon gar nicht während einer Stadtverordnetenversammlung.

  2. Wagner und Co. sind zutiefst undemoratisch unterwegs und die Sache mit der Brandmauer ist so albern wie die merkwürdigen Einlassungen von Wagner in den Ratssitzungen! Zumindest kann man hin und wieder darüber lachen und das ist ja auch was Schönes in Zeiten wie diesen!
    Wir Bürger wollen eine Stadtverordnetenversammlung, die sachlich und pragmatisch an Lösungen arbeitet und diese PARTEI fällt eigentlich eher durch dusselige Fragen oder merkwürdige Aktionen auf. Naja, sie wurden halt gewählt und als Demokrat muss man auch solche Gestalten in der Politik tolerieren. Was man nicht tolerieren darf sind persönliche Beleidigungen oder üble Nachreden und auch Ratsherren und Ratsdamen sollten nicht mehr Rechte haben als andere Bürger auch! Wer also andere Ratsmitglieder oder deren Wähler beleidigt, der sollte zur im Rahmen der verfügbaren Möglichkeiten zur Rechenschaft gezogen werden. Neuerdings gibt es da durchaus pragmatische Regeln und da sehe ich Wagner und Co. schon mal vor und nicht im Ratssaal sitzen!

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