HILFE IM ALLTAG FÜR SENIOREN UND HILFESUCHENDE

Corona-Virus (Montage: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Das Corona-Virus bringt das alltägliche Leben immer weiter zum Erliegen. Besonders Senioren und Menschen, die zur Risikogruppe gehören, sind in dieser Situation auf die Hilfe und Solidarität ihrer Mitmenschen angewiesen. Alltägliche Besorgungen, Einkäufe, die Abholung von Medikamenten oder auch das Ausführen des Haustieres sind momentan nicht mehr selbstverständlich zu bewältigen.

Um dieser Problematik entgegenzuwirken hat die Stadt Hattingen eine Hilfestelle eingerichtet, die Unterstützung organisiert und koordiniert. Viele Hattingerinnen und Hattinger wollen in diesen besonderen Zeiten helfen. Die Hilfestelle der Stadt nimmt per E-Mail Anfragen von freiwilligen Helferinnen und Helfern auf und vermittelt diese dann mit den jeweiligen Anfragen. Hilfesuchende können sich auch über das Bürgertelefon (02324) 204 4700 der Stadt Hattingen melden. Im Vordergrund der Vermittlung steht, dass schnell gehandelt werden kann und Kontakte erstellt werden, die auch für eine längere Zeit Bestand haben sollen.

„Bis jetzt konnten sechs Paare aus Hilfesuchenden und Helfenden vermittelt werden. Vor allem die alltäglichen Erledigungen stehen bei den Anfragen im Vordergrund. Positiv ist, dass mehr Bürgerinnen und Bürger in Hattingen ihre Hilfe anbieten, als aktuell benötigt wird. Da die Entwicklung der Einschränkungen im alltäglichen Leben noch nicht abzusehen sind, kann sich dieser Zustand auch noch ändern“, so Sabine Werner vom Seniorenbüro. Die Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros kontaktieren die Senioren in den Stadtteilen telefonisch eigenständig und fragen, ob Hilfe benötigt wird.

Jeder, der helfen möchte, kann sich über die Kontaktdaten der Hilfestelle melden. Wichtig ist, dass Helfende selbst gesund sind und keine Krankheitssymptome aufweisen. Auch wer innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, muss zum Schutz der Hilfebedürftigen auf das ehrenamtliche Engagement verzichten. Bei der Unterstützung von Freunden und Nachbarn ist der direkte Kontakt zu vermeiden. Gespräche sollten in einem Abstand von zwei Metern erfolgen – außerhalb der Wohnung. Auch Einkaufslisten sollten telefonisch übermittelt werden. Die sicherste Übergabe der Lebensmittel und Medikamente ist das Abstellen vor der geschlossenen Haustür.

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