Frühlingsklänge in der Gebläsehalle: „Volksbank.klassisch“ begeistert in Hattingen

Das Fühlingskonzert Volksbank.klassisch in der Gebläsehalle (Foto: RuhrkanalNEWS

Hattingen – Das LWL-Museum Henrichshütte wurde am Samstagabend, 28. März 2026, erneut zum Schauplatz eines besonderen kulturellen Highlights: Das Frühlingskonzert der Reihe „Volksbank.klassisch“, präsentiert vom LWL und der Volksbank Sprockhövel, lockte über 700 musikbegeisterte Gäste in die historische Gebläsehalle – und sorgte für einen Abend voller Klang, Emotion und Atmosphäre.

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Unter der Leitung von Ingo Ernst Reihl interpretierte die Rhein-Ruhr Philharmonie (RRP) ein Programm, das ganz im Zeichen der Vereinigten Staaten von Amerika stand. Passend zum 250. Geburtstag der USA spannte das Orchester den musikalischen Bogen von der Alten zur Neuen Welt: Antonín Dvořáks bekannte Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“ begeisterte ebenso wie George Gershwins jazzig-virtuoses „Concerto in F“. Den Solopart am Klavier übernahm der international renommierte Pianist Alexander Jakobidze-Gitman, der mit seiner energiegeladenen und zugleich feinfühligen Interpretation das Publikum mitriss. Ergänzt wurde das Programm durch die eigens für diesen Abend orchestrierte Fassung von „Who could ask for anything more? (I Got Rhythm)“ von Bernd Johannes Wolf.

„Diese Musik ist eine faszinierende Melange aus europäischer Orchestrierung mit indigenen und afroamerikanischen Motiven“, erklärte Johannes Kunze von der RRP. Auch Museumsleiter Robert Laube, für den der Abend zugleich als Abschiedskonzert gilt, betonte den kulturellen Brückenschlag: „‚E pluribus unum‘ – aus vielen eines – steht im Siegel der USA. Diese Vielfalt hat auch musikalisch ihre Spuren hinterlassen. Es ist eine schöne Gelegenheit, die kulturelle und demokratische Inspiration der Neuen Welt zu feiern.“

Fotostrecke vom Konzert (Fotos: RuhrkanalNEWS)

Das Publikum zeigte sich begeistert – minutenlanger Applaus und stehende Ovationen krönten den Konzertabend. „Ich komme immer wieder gerne nach Hattingen“, sagte Dirigent Ingo Reihl im Gespräch mit RuhrkanalNEWS. „Diese Halle hat alles, was Kultur in unserer Region ausmacht: Charme, Flair und eine besondere Nähe zum Publikum. Dass die Reihe nach der Corona-Zeit jedes Mal ausverkauft ist, zeigt, wie lebendig das kulturelle Leben hier ist.“

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung setzte Reihl zum Abschluss: Als Dank für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement überreichte er dem scheidenden Museumsleiter Robert Laube seinen handsignierten Taktstock – eine symbolische Geste mit Bezug zur „Heldenausstellung“, die 2010 in der Henrichshütte stattfand.

Fotos RuhrkanalNEWS

Rudolf Hermanns, für den es als Volksbank-Vorstandsvorsitzender auch das letzte Konzert war, fand in seiner Schlussrede emotionale Worte: „Gerade in dieser angespannten geopolitischen Situation brauchen wir mehr denn je solche Momente der Verbundenheit und der Musik. Sie zeigen, dass Kultur Brücken baut – über Grenzen hinweg.“

Mit diesem ausverkauften Konzert setzte die Reihe Volksbank.klassisch ein starkes Zeichen für die kulturelle Bedeutung der Henrichshütte und machte die Gebläsehalle einmal mehr zu einem Ort lebendiger Klangkunst mitten in Hattingen.

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