Pfarreicaritas spendet 3000 Euro für Ukrainehilfe

Sven und Iuliia Goldack (Mitte) mit Mitgliedern der Pfarreicaritas St. Peter und Paul, deren Vorsitzendem Reinhold Schulte-Eickholt (hinten links) sowie Pfarrer Andreas Lamm. (Foto: Pfarrei St. Peter und Paul)
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In Kiew arbeitet der Verein mit der gemeinnützigen Organisation „Marias Herz“ zusammen. 150 Familien, darunter viele alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern, die nach Kiew geflohen sind und deren Männer an der Front im Einsatz oder im Krieg getötet worden sind, wurden bei der aktuellen Hilfslieferung mit Dingen versorgt, die „Wärme und Licht spenden“, wie es Sven Goldack ausdrückt.

Im direkten Austausch mit der Gründerin von „Marias Herz“, Maria Maximkowa, könne man die Hilfslieferungen genau an die Bedarfe anpassen, sagt Iuliia Goldack, die selbst aus einem Ort in der Ukraine stammt, der 300 Kilometer von Kiew entfernt liegt. Neben Hygieneartikeln und Lebensmitteln gehörten zum aktuellen Hilfstransport auch Batterien, Taschenlampen, Gaskocher und Gaskartuschen. Denn viele der Menschen, die über die Organisation „Marias Herz“ versorgt würden, hätten keine Heizung und keinen Strom. „Ganz wichtig waren deshalb jetzt auch Powerbanks für die Handys. Vor allem, weil alle auf ihren Handys die Alarm-App haben, die über Raketeneinschläge informiert“, berichtet Iuliia Goldack. Auch medizinische Hilfsmittel gehörten zu den Spenden für „Marias Herz“, dessen Gründerin Maria Maximkowa mit Krankenhäusern vor Ort zusammenarbeitet.

Was dem Sozialarbeiter (35) und der Grundschullehrerin (36) aus Niederwenigern bei ihrem Engagement Sorgen bereitet ist die seit Beginn des Kriegs vor fast genau vier Jahren eher abnehmende Spendenbereitschaft. „Die Deutschen haben schon sehr sehr viel für die Ukrainer getan und wir haben in den vergangenen Jahren viele tolle Spenden bekommen“, betonen beide, „aber der Krieg ist noch da – und man darf das Leid nicht vergessen“. Weiter Informationen zum Verein aus Niederwenigern gibt es auf der Vereinshomepage.

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