Ennepe-Ruhr-Kreis – Nordrhein-Westfalen und auch der Ennepe-Ruhr-Kreis sind insgesamt wieder etwas sicherer geworden. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2025 hervor, die zeitgleich Innenminister Herbert Reul (CDU) in Düsseldorf für ganz NRW und Landrat Jan-Christoph Schaberick (SPD) im Zentralgebäude der Polizei in Ennepetal für den Ennepe-Ruhr-Kreis vorstellten.
In 2025 ist die Zahl der Straftaten im Kreisgebiet um 4,3 Prozent gesunken. Die Aufklärungsquote lag in 2025 auf gleichbleibendem Niveau. Im Bezirk der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis bleiben die typischen Risiken, Opfer eines Diebstahls, eines Wohnungseinbruchs oder einer Gewalttat auf öffentlichen Straßen und Plätzen zu werden, weiterhin gering. Der Ennepe-Ruhr-Kreis gehört somit mit zu den sichersten Regionen im Land.
Die Polizei hat NRW-weit im vergangenen Jahr rund 1,36 Millionen Straftaten (2024: 1,4 Millionen) erfasst. Das ist ein Rückgang um drei Prozent zum Vorjahr (-41.680). Insgesamt konnten 53,7 Prozent aller Fälle (rund 729.000) aufgeklärt werden. Aus der Statistik geht auch hervor, dass insbesondere Gewalttaten, Diebstahl und Einbruch rückläufig sind. Auch die Kinder- und Jugendkriminalität ist leicht gesunken. Insgesamt sind 2025 mehr als 324.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen Opfer einer Straftat geworden.
Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Zentralgebäude der Polizei in Ennepetal wurde Landrat Schaberick durch den stellvertretenden Abteilungsleiter Polizei Dominik Helms, sowie durch den Direktionsleiter Kriminalität Martin Zabek unterstützt.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: In Sprockhövel ereigneten sich 8,5 Prozent, in Hattingen 23 Prozent aller Straftaten im EN-Kreis. (Quelle: Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis)
Entgegen dem Landestrend sind im Ennepe-Ruhr-Kreis rückläufige Fallzahlen in den meisten Phänomenbereichen feststellbar.
Kriminalrat Martin Zabek, Leiter der Direktion Kriminalität, nannte als Schwerpunkte für das Jahr 2026:
- Bekämpfung der Kinderpornografie und des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen.
- Reduzierung des Deliktfeldes Cybercrime, welches hohe Anforderungen an Personal und Technik stellt.
- Behördenstrategische Schwerpunktsetzung auf die Bekämpfung der Einbruchskriminalität.
- Bekämpfung der Gewaltkriminalität (insbesondere im öffentlichen Raum)
Die der Polizei angezeigten Wohnungseinbrüche waren im letzten Jahr rückläufig. Bei 41,5 Prozent aller Einbrüche blieb es beim Versuch. Die Führungskräfte der Polizei erinnerten an das Angebot, sich hinsichtlich eines besseren Schutzes des eigenen Zuhauses von der Polizei beraten zu lassen.
Die Anzahl der Straftaten zum Nachteil älterer Menschen mit überregionaler Tatbegehung in der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis stieg von 45 Taten in 2024 auf 71 Taten im letzten Jahr- ein deutlicher Anstieg. Die Methoden der Betrüger werden immer dreister, es gibt bedauerlicherweise immer noch Senioren, die auf den oftmals enormen psychischen Druck, den die Betrüger ausüben, reinfallen.
Dank an alle Kräfte der Polizei
Die Führungskräfte der Polizei sprachen gleichzeitig mit Vorstellung der Statistik allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedensten Bereichen der Kreispolizeibehörde ihren Dank aus. 365 Tage rund um die Uhr sorgen die Kräfte der Polizei für die Sicherheit und für das Wohlergehen aller Bürgerinnen und Bürger, eine nicht immer einfache Aufgabe.
Alle Einzelheiten der Kriminalstatistik 2025 finden Sie hier .






























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