Jede Kröte zählt – Schutzmaßnahmen für Amphibien

Hattingen –  Mit den steigenden Temperaturen setzt in den kommenden Tagen die alljährliche Krötenwanderung ein. Zahlreiche Amphibien machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie häufig Straßen kreuzen, um an die Teiche und Tümpel zu gelangen. Hunderttausende dieser ohnehin gefährdeten Kleintiere kommen dabei zu Tode.

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Durch verschiedene Maßnahmen konnten bisher jährlich mehrere tausend Amphibien sicher zu ihren Laichgewässern gelangen. Zum Schutz der Tiere baut Naturschützer Martin Maschka mit Helfern Krötenzäune auf und die Stadt Hattingen stellt Warnhinweise auf und sperrt auch ab sofort wieder einige besonders betroffene Straßen.

Martin Maschka von der Wildnisschule Ruhr bittet um verstärkte Vorsicht © Filmbeitrag RuhrkanalNEWS

Straßensperrungen zum Schutz der Amphibien dauern bis April

Die Maßnahmen zum Schutz der Amphibien dauern bis circa April an. Die Stadt Hattingen ruft alle Verkehrsteilnehmenden zur erhöhten Aufmerksamkeit auf und bittet um verstärkte Vorsicht in den betroffenen Gebieten. Besonders in den Abend- und Nachtstunden sowie bei feuchtem Wetter ist mit einem vermehrten Auftreten von Amphibien auf den Straßen zu rechnen.

Schulenbergstraße (abends bis morgens). An Sonn- und Feiertagen ist die Schulenbergstraße ohnehin ganzjährig auch tagsüber gesperrt. Auf Drenhausen (abends bis morgens). Zur Maasbeck von „Im Vogelsang“ bis Bergstraße (Vollsperrung). Isenberger Weg (Sperrung ohne Zeitangabe)

Am Kempel, Am Bahrenberg, Auf dem Felde, Buschstraße, Dunkerweg, Hackstückstraße, Am Hagen, Tippelstraße, Winzermarkstraße, Wasserstraße, Röhrkenweg, In der Aar und Im Reichstag.

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