Hattingen – In den frühen Morgenstunden des 03. Februar 2026 wurde die Besatzung eines Falck-Rettungswagens von einem 69-jährigen Hattinger angegriffen und dabei teils schwer verletzt.
Die Polizei bestätigte unserer Redaktion auf Nachfrage, dass es diesen Vorfall gegeben hat, über den bisher nicht informiert wurde.
Rettungskräfte kommen um zu helfen und dafür ist man normalerweise sehr dankbar. Wenn diese dann während ihres Einsatzes attackiert werden, steht nicht nur die körperliche Unversehrtheit auf dem Spiel, es geht auch um Existenz, um das psychische Belastungsgefühl, also um die Gesundheit der Retter selber.
Während der Fahrt angegriffen
Bei dem jetzt erst bekannt gewordenen Fall wurde am 03. Februar 2026 die Besatzung eines RTW nach Holthausen zu einem 69-Jährigen alarmiert. Auf der späteren Fahrt in ein Krankenhaus griff der Patient im RTW plötzlich die ihn betreuende Notfallsanitäterin an. Als der Fahrer des RTW dann stoppte und seiner Kollegin zu Hilfe eilte, wurde auch dieser von dem renitenten 69-Jährigen massiv attackiert und dabei schwer verletzt.
Weitere „Rettungsmittel“ und eine Streifenwagenbesatzung kamen dann den angegriffenen Rettern zu Hilfe. Die verletzten Rettungskräfte der Falck-Rettungswache wurden im Krankenhaus untersucht und behandelt. Der schwer verletzte Rettungssanitäter musste sich noch einer Operation unterziehen und blieb dienstunfähig.
Da sich der Angreifer gegenüber den Polizeikräften weigerte, einen Alkoholtest zu machen, wurde seitens der Polizei die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Eine Strafanzeige gegen den Hattinger wurde ausgefertigt.
Ergänzung: Nach dem Strafgesetzbuch ( §§ 113,114,115 STGB) werden besonders schwere Fälle von Widerstandshandlungen gegen Hilfeleistende mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, andere Fälle mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet.


























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