„Ashes to go“ – Pfarrei kommt mit dem Aschekreuz zu den Menschen

Aschekreuz (Foto: RuhrkanalNEWS)
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Zum ersten Mal gibt es eine solche „Ashes to go“-Aktion im Hattinger Zentrum wie sie im Bistum Essen zum Beispiel aus Bochum und Essen bekannt ist. „Wir möchten als Kirche – ganz im Sinne der Citypastoral – zu den Menschen kommen, da wo sie sind, wo sie ihren Alltag leben“, erläutert Sarah-Christin Uhlmann, „wir freuen uns, mit allen ins Gespräch zu kommen.“ Gerade der Aschermittwoch als offizielles Ende der Karnevalszeit und Beginn der 40-tägigen österlichen Fastenzeit biete Gelegenheit, sich noch einmal speziell Gedanken zu machen, was man selbst möglicherweise anders und was man vielleicht besser machen könne und wolle.

Die christliche Botschaft dahinter ist für die Pastoralassistentin klar: „Wer über sich selbst nachdenkt, was er oder sie braucht, was guttut, dass kann er oder sie selbst schaffen, weil Gott es so in ihm oder ihr angelegt hat. Zusammengefasst: Du siehst dich. Gott sieht mehr!“

Hintergrund

Die Tradition – ein Aschekreuz zu verteilen – geht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Am Aschermittwoch wird die Asche im Gottesdienst gesegnet und dabei mit Weihwasser besprengt. Mit den Worten „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder alternativ den Worten Jesu „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ wird die Asche in Form eines Kreuzes auf den Kopf gestreut beziehungsweise in unserer Region als Kreuz auf die Stirn gezeichnet.

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