Sportstammtisch im Zeichen der Sportstättensituation und Förderprogramme von Bund und Land

Sportstammtisch (Foto: Stadtsportverband Hattingen e.V.)

Hattingen – Im Rahmen des Pakts für den Sport haben die Vertreter der Politik, der Verwaltung und des Stadtsportverbandes einen regelmäßigen Stammtisch vereinbart. Dieser hat nun bereits zum fünften Mal getagt. 41 Vereinsvertreterinnen und -vertreter sind der Einladung ins Vereinsheim des TuS Hattingen gefolgt und haben sich rege ausgetauscht.

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Im Mittelpunkt standen Informationen zu den Förderprogrammen des Bundes und Landes für die Sportinfrastruktur. Die Begrüßung erfolgte durch Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD), den Vorsitzenden des Sportausschusses Michael Kreutz, Sportdezernent Matthias Tacke und den Vorsitzenden des Stadtsportverbands Michael Heise, der anschließend eine Übersicht über die Struktur des Förderprogramms ermöglichte. 

Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ hat sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Politik, der Verwaltung und des Stadtsportverbands entschieden, mit Projekten ins Rennen zugehen, die im Planungsstand schon relativ weit vorangeschritten waren. Dieser Empfehlung ist der Stadtrat gefolgt, so dass eine Bewerbung mit dem Neubau des Hallenbades, der Sporthalle Waldstraße und dem Kunstrasenplatz mit zusätzlichem Kleinspielfeld in Niederbonsfeld eingereicht wurde. Welche Bundesförderung möglich ist, ist noch nicht entschieden. 

Michael Heise informierte dann weiter über den „NRW-Plan“ des Landes. Hier werden die Förderrichtlinien in den kommenden Wochen erwartet. Sicher ist aber bereits, dass es erneut ein Programm für Sportvereine mit eigenen Anlagen geben wird, welches ähnlich aufgebaut wird wie das erfolgreiche Programm „Moderne Sportstätten I“. Zusätzlich werden weitere Landesmittel an die Kommune gehen, mit denen dann auch kommunale Sportanlagen und die kommunale Schwimmbad-Infrastruktur saniert werden können. Darüber hinaus werden den Kommunen Pauschalmittel aus dem Sondervermögen für NRW zu Verfügung gestellt. Daraus sind dann aber auch andere Investitionen für den Straßenbau, für die Schulen, etc. zu tätigen. 

Sportstammtisch (Foto: Stadtsportverband Hattingen e.V.)

Der Stadtsportverband hat mit dem Kreissportbund Ennepe-Ruhr eine Onlinebefragung der Vereine zu dringend notwendigen Sanierungen der Sportanlagen durchgeführt. Sie bilden eine gute Grundlage für die weiteren Beratungen. Hier muss eine Prioritätenliste erstellt werden, um zeitnah auf die Landesförderung reagieren zu können.

Klar ist aber, dass sich die Fördersummen durch Bund und Land auf den ersten Blick hoch erscheinen, heruntergebrochen auf alle Kommunen aber viele Erwartungen nicht erfüllt werden können. 
Melanie Witte-Lonsing betonte allerdings, dass die Stadt zukünftig nicht immer nur reagieren und hinterherlaufen will, sondern im Laufe der Jahre vor die Entwicklung kommen will. Dafür werden allerdings auch Schulden zu tätigen sein, da die finanzielle Situation der Stadt allen hinlänglich bekannt sein dürfte.

Im Verlauf der Sitzung machten einige Vereinsvertreter unmissverständlich klar, welche Anforderung und Anstrengung sie von der Stadt erwarten, um die Situation der Sportstätten wesentlich zu verbessern. Auch wurde vielfach ehrenamtliches Engagement bei der Sanierung kommunaler Sportstätten angeboten, die Einbindung in die aktuellen Strukturen der Stadtverwaltung erwies sich aber als sehr schwierig. Dies führte auf Seiten der Ehrenamtlichen bereits zu einigen Frustrationen. Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing versprach an dieser Stelle Verbesserungen und interne Umstrukturierungen, so dass die Verwaltung insgesamt agiler agieren kann. 

Alle Anwesenden lobten jedoch die erkennbaren „kleinen Schritte“, die bereits in der Sanierung gemacht wurden und alle hoffen natürlich nun auf die „großen Schritte“ um vor die Sanierungs-Welle zu kommen. Hierzu wird nun eine Prioritätenliste erarbeitet, um koordiniert das Projekt Sportinfrastruktur in Hattingen anzugehen. 

Abschließend bedankte sich die Bürgermeisterin für die offene und ehrliche Diskussion und versprach dem Sport, den Stellenwert zu geben, den sie bereits im Wahlkampf angekündigt hat. Sie sicherte zu, dass der Austausch mit den Vereinsvertretungen und insbesondere mit dem Stadtsportverband wichtig ist und wichtig bleibt. Nur im Dialog können die begrenzten Mittel sinnvoll verwendet werden und im Sinne aller Beteiligten gehandelt werden.

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