Sprockhövel – Das Jahr ist noch jung und die Einsätze für die Feuerwehr gehen weiter. Heute gab es Gasmelder-Alarm und „Tier in Not“.
Am heutigen Freitagmittag (02. Januar 2026) wurde die Feuerwehr Sprockhövel gegen 13:30 Uhr zu einem Wohnhaus an der Bochumer Str. alarmiert. Vor Ort hatte ein Gasmelder ausgelöst. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr geräumt.

Feuerwehreinsatz: Die Kräfte der Feuerwehr Sprockhövel sind bestens ausgebildet für alle Einsatzanforderungen. (Archiv-Foto: Höffken)
Dann wurden in dem Gebäude unter Atemschutz entsprechende Messungen vorgenommen.
Bei den Messungen konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr keine Auffälligkeiten feststellen. Der hinzugerufene Energieversorger konnte ebenfalls keine Ursache ausmachen. Zur Sicherheit wurde die Heizungsanlage bis zur technischen Überprüfung durch einen Fachbetrieb bis auf Weiteres außer Betrieb genommen.
Der Einsatz endete um 14:15 Uhr. Ausgerückt waren 25 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte mit neun Fahrzeugen.
Waldkauz in Not

Feuerwehreinsatz: Thorsten Kestner übernimmt hier den geretteten Waldkauz von Einsatzkräften des LZ Gennebreck. (Foto: Höffken)
Am Freitagabend gab es dann kurz vor 17 Uhr einen Alarm „Tier in Notlage“. In einem Gebäude auf der Straße Mettberg in Gennebreck war ein Waldkauz in ein glattes Kaminrohr geraten und kam nicht mehr heraus. Das Rohr war eng und der Waldkauz konnte seine Flügel nicht mehr ausbreiten und war bis zur Revisionsöffnung heruntergerutscht.
Kräfte des Löschzuges Gennebreck rückten mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) aus und konnten dem kleinen in Not geratenen Wildvogel helfen. Sie befreiten ihn aus seiner misslichen Lage und brachten ihn dann zur Wildvogelstation Paasmühle.
Die vorsichtshalber alarmierte Drehleiterbesatzung der SEG Haßlinghausen konnte dann ihre Einsatzfahrt abbrechen, da der Waldkauz nicht von oben aus dem Kaminrohr befreit werden musste.

Feuerwehreinsatz: Der gerettete Waldkauz ist hier in sicheren Händen bei Thorsten Kestner von der Paasmühle. (Foto: Höffken)
Thorsten Kestner von der Wildvogelstation Paasmühle wird den Waldkauz jetzt von Ruß befreien, untersuchen und dann wieder in die Freiheit entlassen, wenn das Wildtier keine weiteren Verletzungen hat.






























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