Sprockhövel – Am heutigen Dienstag (6. Janaur 2026) erfolgte am Morgen die Kontrolle eines Friseurgeschäftes auf der Hauptstraße durch Kräfte des Zolls. Es bestand der Verdacht auf „Schwarzarbeit“.
Die Einsatzfahrzeuge kamen gegen 10 Uhr die Hauptstraße in Niedersprockhövel heraufgefahren. Mehrere Beamtinnen und Beamte verließen die insgesamt vier Dienstwagen des Zolls, davon 2 Streifenwagen des Zolls und zwei Zivilfahrzeuge. Und dann ging alles blitzschnell.
Bürgerinnen und Bürger, die am Morgen auf der Hauptstraße unterwegs waren, schauten teils interessiert, teils verwundert, als die Kräfte des Hauptzollamtes ein Friseurgeschäft betraten.
Das Hauptziel der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls ist die Bekämpfung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und Sozialleistungsbetrug, um faire Arbeitsbedingungen, Wettbewerbsgleichheit und die Sicherung von Sozialsystemen und Steuereinnahmen zu gewährleisten. Sie stellt sicher, dass Arbeitgeber Sozialabgaben zahlen, Mindestlöhne einhalten und Arbeitnehmer ordnungsgemäß gemeldet sind, um den Staat vor Einnahmeausfällen zu schützen und ehrliche Unternehmen zu fördern.
Nach gut 30 Minuten war die Kontrollaktion beendet und die vier Einsatzfahrzeuge entfernten sich wieder von der Hauptstraße. Auf Nachfrage unserer Redaktion teilte das Hauptzollamt Dortmund mit, dass an diesem Morgen nur ein Geschäft in Sprockhövel kontrolliert wurde. Ein Ergebnis der Feststellungen wurde aufgrund des bestehenden Sozialgeheimnisses nicht mitgeteilt.






























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