Weihnachtskonzert im Dom: Große Bühne für „Friends“

Weihnachtskonzert Wennischer Winterzauber © ruhrkanalNEWS (Foto: Holger Grosz)

Hattingen – Ursprünglich war ein kleines, kuscheliges Weihnachtskonzert in der evangelischen Kirche geplant. Doch die Termine waren belegt – und plötzlich bot sich der Dom als Ausweichort an. Wer vor dieser Kulisse steht, ahnt schnell: Bei der Größe des Raumes und der Anzahl der Sitzplätze kann einem als Veranstalter schon mulmig werden. Aber wenn das jemand wagt, dann die Wennischen.

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Schon am Nachmittag war beim Soundcheck zu hören, was dieser Raum kann. Der Hall des Doms sorgte für einen Klang, der sich wie eine Hülle um die Zuhörer legte. „Gigantisch gut“ beschreibt es wohl am besten.

Gut gefüllter Dom und sonore Moderation

Um 17.30 Uhr begann das Konzert. Der Dom war gut gefüllt – nicht bis auf den letzten Platz, aber deutlich voller, als viele im Vorfeld zu hoffen gewagt hätten. Im Altarraum stand die Bühne. Die Musiker saßen auf der Bühne im Hintergrund, warteten auf ihren Einsatz und wechselten sich im Laufe des Abends ab.

Durch das Programm führte Bernd Speier, der eigens aus Mallorca angereist war und dort zuvor noch mit zehn Zentimetern Hagel zu kämpfen hatte. Auf der Bühne präsentierte er sich als Entertainer mit sonorer, fast säuselnder Stimme, der die Besucher sofort mitnahm. Er stellte die Mitwirkenden als seine „Friends“ vor, führte kurze, unterhaltsame Gespräche mit ihnen und sorgte dafür, dass jeder im Dom wusste, wer da gerade spielt oder singt. Wer die Musiker vorher nicht kannte, kannte sie spätestens nach diesem Abend.

Starke Stimmen und ein Ratespiel

Den Anfang machten Andrea Durante und Andy Möller. Trotz der vielen Menschen im Raum und der abgedämpften Akustik setzte sich die Stimme von Andrea kräftig und wirkungsvoll durch. Unterstützt wurde die Musik von einer Lightshow, die an den Dom angepasst war und das Konzert auch optisch zu einem Erlebnis machte.

Als nächstes trat Flo Franke mit ihrer Gitarre auf und sang zwei Lieder – reduziert in der Besetzung, aber gerade dadurch sehr nah und direkt.

Ein besonderer Moment des Abends war die Ankündigung des nächsten „Friend“. Bernd Speier setzte sich ans E-Piano und spielte die bekannte Titelmusik eines Films. Das Publikum sollte raten, wer als nächstes auf die Bühne kommt. Am Ende des Stücks riefen sehr viele Besucher „Amelie“.

Die junge Sängerin, gerade einmal zwölf Jahre alt, überzeugte einmal mehr mit ihrer Stimme. „Je öfter ich sie höre, desto mehr habe ich den Eindruck: Sie wird von Auftritt zu Auftritt besser“, war auf den Bänken zu hören. Am Ende ließ das Publikum nicht nur den üblichen Applaus erklingen: Es gab Standing Ovations – für eine Zwölfjährige. Das war großes Kino im Dom.

Fotostrecke vom Weihnachtskonzert im Dom © ruhrkanalNEWS (Fotos: Holger Grosz)

Pause mit Flair auf dem Winterzauber

Nach dem ersten Konzertblock gab es eine rund 20-minütige Pause. Statt im Foyer zu stehen oder sich in einer Schlange anzustellen, konnten die Besucher hinaus auf den „Wennischen Winterzauber“ gehen. Zwischen den Buden traf man die Musiker wieder, kam ins Gespräch, konnte einen kurzen Plausch halten und sich etwas zu trinken holen.

Die Kombination aus Konzert im Dom und Pause auf dem Markt verlieh dem Abend eine besondere Note: drinnen Musik vor großer Kulisse, draußen ein überschaubarer Platz mit viel Dorfatmosphäre. Danach ging es im Dom weiter, mit weiteren Beiträgen der „Friends“ von Bernd Speier.

Am Ende blieb der Eindruck eines großartigen Konzerts mit einer außergewöhnlichen Pausenlocation – ein Abend, der zeigt, was entsteht, wenn die Wennischen ihre Kontakte, ihren Mut und ihre Lust auf Gemeinschaft zusammenbringen.

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