Hattingen – Großeinsatz am Montagmittag (2. Februar 2026) am Berufskolleg in der Raabestraße. Wegen eines vermutlich ausgetretenen Reizgases rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu einem umfangreichen Einsatz aus. Mehrere Schüler klagten über Atemwegsreizungen, eine Schülerin wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Informationen war gegen Mittag ein unbekanntes Gas im Gebäude wahrgenommen worden. Insgesamt meldeten sich rund 13 betroffene Personen mit leichten Beschwerden. Sechs von ihnen wurden vor Ort ambulant behandelt. Zwei Schüler, die stärkere Symptome zeigten, wurden in den Rettungswagen versorgt.
Da zunächst ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“ gemeldet wurde, forderte die Feuerwehr Hattingen Unterstützung aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis an. Mehrere Rettungs- und Einsatzfahrzeuge sammelten sich in Bereitschaft am zentralen Busbahnhof.
Einsatz am Berufskolleg in Hattingen (Fotos: RuhrkanalNEWS)





Die Feuerwehr war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort. Unter schwerem Atemschutz erkundeten Einsatztrupps das Schulgebäude mit Messgeräten, konnten jedoch keine gefährliche Schadstoffkonzentration feststellen. Das betroffene Gebäude wurde vorsorglich geräumt und anschließend belüftet. Der Unterricht in den übrigen Gebäudeteilen konnte fortgesetzt werden.
„Wir haben die Lage frühzeitig unter Kontrolle gebracht und umsichtig reagiert“, erklärt Pressesprecher Jens Herkströter. „Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler hatte für uns oberste Priorität. Derzeit prüfen wir gemeinsam mit der Polizei, welche Substanz die Beschwerden ausgelöst hat.“
Während des laufenden Einsatzes sperrte die Polizei die Raabestraße kurzfristig für den Verkehr. Die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls dauern noch an. Der Einsatz für die Rettungskräfte war um 15.00 Uhr beendet.






























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