Trauer um Ulrike Dieckmann

Ulrike Dieckmann im Sommer 2020 (Foto: Steffie Atze)

Hattingen – Die FDP Hattingen trauert um die Ehrenvorsitzende Ulrike Dieckmann, die im Alter von 79 Jahren am gestrigen Samstag (21. Februar 2026) nach langer Krankheit verstorben ist. Mit ihr verliert die liberale Familie in Hattingen eine Frau, die über viele Jahre mit Herz, Haltung und großer persönlicher Wärme für ihre Überzeugungen eingetreten ist.

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Dieckmann prägte das Gesicht der FDP in Hattingen über Jahrzehnte. Sie war Ansprechpartnerin, Organisatorin und oft auch diejenige, die andere ermutigte, Verantwortung zu übernehmen. Wer mit ihr zu tun hatte, erinnert sich an ihre offene Art, ihren trockenen Humor und ihre Fähigkeit, auch in hitzigen Diskussionen den Menschen hinter der Meinung zu sehen.

Ulrike Dieckmann (ganz rechts) bei der Einweihung der neuen Räume in der Oststraße der Alzheimer Gesellschaft 2013 (Foto: Holger Grosz)

Liebenswerte Nachbarin und Teil der Gemeinde

Auch privat kannte man Ulrike Dieckmann nicht nur als liebenswerte Nachbarin auf dem Kirchplatz. Von Krankheit gezeichnet war sie dennoch stets offen, zu einem kurzen Gespräch bereit und nahm sich Zeit für die Menschen um sie herum. Ihr ansteckendes Lächeln und ihr liebevolles „Einmischen“ waren eine Freude für die Nachbarschaft und trugen zu einer warmen, menschlichen Atmosphäre bei.

So kannte man Ulrike Dieckmann, immer freundlich, immer nett (Foto: Steffie Atze)

Offen und ehrlich sprach sie darüber, wie es ihr ging – ohne Pathos, aber mit bemerkenswerter Klarheit und Zuversicht. Auf vielen Kunstveranstaltungen, bei Konzerten in der St.-Georgs-Kirche und bei politischen Treffen war ihre Präsenz spürbar: aufmerksam, interessiert, zugewandt. An all diesen Orten wird man Ulrike jetzt schmerzlich vermissen.

Parteifreundin

„Ulrike war für viele von uns mehr als eine Parteifreundin – sie war Ratgeberin, Zuhörerin und ein Mensch, auf den man sich verlassen konnte“, so Gilbert Gratzel (FDP). „Ihr Engagement für unsere Stadt und für die liberale Sache war von einer Herzlichkeit getragen, die uns sehr fehlen wird.“

Die FDP Hattingen und zahlreiche Menschen in der Stadt werden Ulrike Dieckmann ein ehrendes Andenken bewahren. Ihr Einsatz, ihre Wärme und ihr unerschütterlicher Glaube daran, dass Politik immer auch Dienst am Menschen ist, bleiben unvergessen.


„Ulrike wird uns in Hattingen fehlen…“

Die Nachricht vom Tod von Ulrike Dieckmann hat in Hattingen viele Menschen tief bewegt. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter äußerten ihre Anteilnahme und erinnerten an eine engagierte, warmherzige Frau, die das städtische Leben über Jahrzehnte geprägt hat.

Sabine Kelm-Schmidt (SPD) sagte: „Eine tolle Frau – ich mochte Ulrike sehr!“

Auch Pfarrer Udo Polenske zeigte sich betroffen: „Das hat mich auch irgendwie mitgenommen. Sie hat einfach dazugehört – ein Teil des Kirchplatzes, ein Teil der Gemeinde, bei jedem Konzert, mitten in unserer städtischen Gesellschaft. Sie wird fehlen.“

Annette Schulze-Lohoff und Peter Nymann vom Wachszinshaus erinnerten sich: „Auch wir sind betroffen von Ulrikes Tod. Immer haben wir uns gefreut, wenn sie zu unseren Eröffnungen kam.“

Brigitte Serrano (Bündnis90/Die Grünen) betonte: „Sie war eine von uns. Wie viele Jahre habe ich mit ihr Politik gemacht … immer freundlich, immer nett.“

Dr. Martina Przygodda (Ein KICK für Hattingen) erklärte: „Sie war auch bei uns ein Mitglied der ersten Stunde, und ich durfte sie noch in ihrem Haus kurz vor ihrem Wechsel ins Hospiz besuchen. Sehr traurig.“

Auch Bernd Loewe vermisst Ulrike sehr: „Mich verbinden 15 Jahre Freundschaft mit Ulrike, seit wir 2010 gemeinsam den Verein Hattingen solidarisch e.V. gegründet haben.“

Gilbert Gratzel (FDP): „Die Grande Dame der Hattinger FDP ist von uns gegangen. Die FDP Hattingen wird sie nicht vergessen.“ 

Und Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD) würdigte: „Ulrike Dieckmann habe ich als frisch gewählte Kommunalpolitikerin im Stadtrat erleben dürfen. Sie war jederzeit ansprechbar für die Menschen – über alle Parteigrenzen hinweg. Bis zuletzt war Ulrike Dieckmann in Hattingen präsent, in der Stadt, die für sie Heimat war und für die sie sich leidenschaftlich engagiert hat. Sie wird uns in Hattingen fehlen.“

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