Sprockhövel – Am späten Dienstagabend (03. März 2026) wurden kurz vor Mitternacht viele Bewohner aus Niedersprockhövel von den Martinshörnern der Einsatzfahrzeuge geweckt. Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr eilten zu einem Kaminbrand in einem Haus auf der Wuppertaler Straße.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ergab sich ein besonderes Bild. Bei wolkenlosem Nachthimmel schien der Vollmond über dem stark „qualmenden“ Kamin des betroffenen Hauses. Funken waren deutlich sichtbar, ein Zeichen dafür, dass der Kamin brannte.
Die Feuerwehr sorgte zuerst dafür, dass die Bewohner das Haus verließen und im Außenbereich des Grundstücks betreut wurden. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz untersuchte das Gebäude. Die außenliegende Rußschutztür des Kamins wurde geöffnet und die Drehleiter in Stellung gebracht.
Eine Schlauchleitung wurde vorsorglich zum Gebäude verlegt, ein Kaminkehrbesteck vorbereitet. Dann wurde von der Drehleiter aus ein Zugang zum Kamin geschaffen und der Kamin wurde gekehrt. Die glühende Asche wurde entnommen.
Ein Schornsteinfeger untersuchte dann Gebäude und Kamin und als die Gefahr beseitigt war, konnten die Bewohner wieder in ihr Haus.
Einsatzleiter André Winkelhardt konnte dann später die aus ihrer Nachtruhe geholten Einsatzkräfte des Löschzuges Niedersprockhövel und die Kräfte der Löschgruppe Obersprockhövel wieder aus dem Einsatz entlassen. Die Besatzung des „Sprockhöveler Streifenwagens“ setzte ihren Nachtdienst fort, genauso wie die Besatzung des Rettungswagens der Falck-Wache vom benachbarten Leveloh.






























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